Frühlingswiesen & Landschaften

Frühlingswiesen
Frühlingswiesen

 

An einem wunderschönen Frühlingsmorgen schaue ich mich im Umland von Donaueschingen um. Bezaubernde Frühlingswiesen und Landschaften treffe ich vor und bin fasziniert über die bunte Vielfalt,

die ich dort sehe. 

Wiesenkerbel, Wiesen-Bocksbart, Butterblumen (Hahnenfuß), Acker-Witwenblumen, Spitzwegerich, Pusteblumen und Gräser wie der Wiesen-Fuchsschwanz sind in einer großen Vielzahl vertreten.

Büsche des Weißdorns blühen in glänzendem Weiß. Der Frühling präsentiert seine Pracht. 

Wildbienen, Schnaken, Bläulinge und Kleine Wiesenvögelchen wissen die Energienahrungsquelle zu schätzen.

 

Nachdem der Löwenzahn im April mit seinen gelben Blüten die Felder schmückte, übersähen nun Pusteblumen die grünen Flächen. Abertausende von Samen, die kleinen Fallschirmen ähneln, fliegen mit dem Wind davon, ohne zu wissen, wo das Leben sie wohl hinschicken wird und ohne zu wissen, welches Schicksal sie in der neuen Welt erwartet. Vertrauensvoll ergeben sie sich ihrem Schicksal.

 

Die Pusteblumen & ihre "Fallschirmchen":

(Info: Alle Fotos wurden mit einer Canon EOS 200D aufgenommen und lassen sich durch Anklicken vergrößern. Nicht alle Bilder wurden mit Bildunterschriften versehen. Folgendes Objektiv kam zum Einsatz: Canon EF-S 18-135 mm; 1:3,5-5,6 IS USM)

 

Pusteblumen, wo man hinschaut
Pusteblumen, wo man hinschaut

 

Ich befinde mich auf einer Anhöhe. Weit ist der Blick. Eine wundervolle Landschaft erstreckt sich vor mir und lädt dazu ein, den Alltag vollkommen hinter sich zu lassen, zumindest für diesen Augenblick. Wenn man sich in die Natur hinausbegibt, wird man feststellen, dass es direkt vor der eigenen Haustür wunderschöne Orte gibt, an denen man seine Seele baumeln lassen kann....

 

Weite
Weite

 

Zwischen Himmel & Erde:

 

 

Rapsfelder stehen in voller Blüte. Wie soeben erst ausgelegte gelbe Teppiche dekorieren sie die Feldflächen.

 

 

Zurzeit blühen der Wiesen-Fuchsschwanz, der Wiesenkerbel und der Hahnenfuß. Weiße, gelbe, grüne und bräunliche Farbtöne verzaubern die Wegränder.... 

 

Der Wiesenkerbel
Der Wiesenkerbel

Die Blume, die den gelben Ton auf den Wiesen neben dem Hahnenfuß angibt, ist der Wiesen-Bocksbart.

Diese Wildblume wird 30-80 cm hoch, besitzt schmale Blätter und eine Blüte pro Stängel. Ihre Blütezeit ist von Mai bis August. Sie kommt an Wegrändern und auf gut gedüngten Wiesen vor. Der Wiesen-Bocksbart hat eine lange Pfahlwurzel, die viel Milchsaft enthält. Sie wurde zu früheren Zeiten als Spargelersatz verwendet. Ihr Geschmack ähnelt dem der Schwarzwurzel. In Nordamerika haben die Indianer die Wurzel als Kaugummi benutzt.

Die großen gelben Blüten der Wildpflanze öffnen sich in den frühen Morgenstunden und schließen sich bereits am Mittag wieder. Bestäubt wird der Wiesen-Bocksbart durch Käfer und Fliegen. Wenn die Pflanze abgeblüht ist, gleicht sie einer großen Pusteblume. Sie kommt bis in Höhenlagen von 2000 Metern vor.

(Quelle/Info: "Welche Blume ist das?" © 2016 Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co.KG, Stuttgart)

 

Der Wiesen-Bocksbart:

 

 

Mit ihren blau-violetten Blüten sticht eine Wildblume hervor: Die Acker-Witwenblume. Sie erreicht eine Höhe von 30-80 cm. Im oberen Bereich ist sie dicht behaart. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Mai bis August. Ihr halbkugeliger Blütenstand bestehend aus etwa 100 Einzelblüten täuscht Insekten eine einzige große Blüte vor. Besonders von Tagfaltern wird sie gerne angeflogen. Blutströpfchen und Heufalter sieht man oft auf den Blüten der Witwen-Ackerblume. Sie kommt an Wegrändern oder auf nicht zu nährstoffreichen Wiesen vor. Die Wildblume ist eine typische Wiesenblume, die jedoch nur minderwertiges Heu liefert. 

(Quelle/Info: "Welche Blume ist das?" © 2016 Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co.KG, Stuttgart)

 

Die Acker-Witwenblume:

 

Beim Durchtreifen der Feldlandschaft fallen mir weitere Wildblumen wie der Pyrenäen- Storchenschnabel, der Spitzwegerich und die Vogel-Wicke auf.

 

 

Die Wiesen mit ihrer bunten Vielfalt ziehen diverse Schmetterlinge, Bienen und weitere Insekten wie Schnaken an. Vorsichtig nähere ich mich ihnen, um einige Fotos aufzunehmen.

 

 

Es ist typisch für diese Region, verschiedenartige Busch- und Strauchbepflanzungen auf den Feldflächen vorzufinden. Diese wurden bewusst vorgenommen, um die unterschiedlichsten Vogelarten anzuziehen, um ihnen hier einen optimalen Lebensraum zu bieten. Weiß- und Schwarzdorn sowie Wilde Rosen Sträucher sind in großer Anzahl vorhanden. Im Mai erleben wir die Blütezeit des Weißdorns. 

 

Der Weißdorn:

 

Ich bin seit geraumer Zeit unterwegs. Ich könnte noch Stunden hier verbringen. Kein Augenblick vergeht, ohne dass man etwas Neues entdeckt. Auf einem Strauch erblicke ich einen Neuntöter, der mich aus sicherer Distanz ganz genau beobachtet. Die Tiere sind scheu, trotzdem gelingt mir eine schnelle Aufnahme...

 

Ein Neuntöter
Ein Neuntöter

 

Es ist unglaublich, was man alles erlebt. Man braucht nur seine Augen zu öffnen.. Was werde ich wohl bei der nächsten Tour noch alles entdecken und wo wird es mich hinführen? Schauen wir mal....

 

Und zum Schluss ein kleines Bildrätsel: Wo ist der Sperling?