Fotos

 

"Wir mögen die Welt durchreisen, um das Schöne zu finden, aber wir müssen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht."

(von Ralph Waldo Emerson, US-amerikan. Schriftsteller & Philosoph. 1803-1882)       

           


Der kleine Garten
Der kleine Garten

 

 

Fototour 17:

 

Ein Garten, unser Garten! Als wir vor ca. 20 Jahren hier einzogen war hier: NICHTS! Das kleine zum Haus umfriedete Grundstück bestand aus einem Boden, der nur mit kleinen Kieselsteinchen bedeckt war. In einer Ecke brachte ein einsamer Kirschlorbeerbaum ein wenig Grün in die etwas trostlos anmutende Fläche ein. Da man/frau mir zuschreibt, einen grünen Daumen zu haben, wurde der Garten in wesentlichen Teilen zu meinem Projekt. Also: Was machen mit diesem kleinen Gärtchen, der eigentlich gar keiner war? Um einen Rasen dort zu säen, hätte ich den ganzen Boden von den Kieseln befreien müssen, das wollte ich nicht. So beschloss ich, zwei grüne Inseln zu schaffen. Hier nahm ich die kieseligen Steinchen heraus und baute einen Rand um die Grünen Flächen. Die Kiesel bilden heute den Weg durch das kleine Gartenstück.  

 

Mitten im Garten pflanzte ich einen Baum, eineTrauerweide, und drum herum kamen weitere Pflanzen wie Gräser, Stauden, Sträucher etc. hinzu. Hieraus entstand unsere grüne Oase. Mir ging es vor allem darum, möglichst viele Versteck- und Unterschlupfmöglichkeiten für die verschiedenen Vogelarten zu schaffen. Auch andere Tierarten sollten hier ein schönes und optimales Zuhause finden.

 

Ich habe im Vorgarten und in unserem grünen Kleinod diverse Vogelfutterstationen aufgehängt. Mittlerweile konnte ich viele Vögel wie die Kohl- und Blaumeise, den Sperling, den Kleiber, den Buntspecht, das Rotkehlchen, den Stieglitz, den Buch- und Grünfink, den Zilpzalp oder die Amsel beobachten. Am Boden suchen und picken Waldtauben und Heckenbraunellen den Boden nach fressbaren Resten ab. In unserer Efeu-Hecke ist der Zaunkönig häufig anzutreffen. Es ist eine wahre Freude der Natur zuzuschauen. In einer der Inseln habe ich drei Zinnkübel aufgestellt, die unter anderem als Trinkstätte für Insekten und Vögel dienen. Öfters werden sie auch für ein ausgiebiges Bad von den Vögeln in Anspruch genommen.

Heute Früh bin ich mit der Kamera im Garten. Es ist ein wunderschöner Morgen. Obwohl die Sonne scheint, ist das Licht nicht optimal: Ich habe Gegenlicht und die Futterstation liegt im Schatten. Um die Vögel jedoch nicht zu stören, habe ich das Blitzlicht abgeschaltet. Auch auf die Gefahr hin, dass die Bilder etwas grobkörnig werden, mache ich an diesem besagten Morgen einige Aufnahmen...

 

"Am frühen Morgen im Garten...":

(Alle Fotos lassen sich per Anklicken vergrößern)

 


 

Fototour 16:

 

Wenn der Tag gerade erwacht
Wenn der Tag gerade erwacht

 

Nachdem der Anfang des Mais den langersehnten Regen brachte, hat sich nun die Wetterlage geändert: Während morgens die Temperaturen noch frisch sind, erwärmt sich über Tag die Luft und beschert uns frühlingshaftes Feeling. Die Sonnenaufgänge sind wunderschön. Mit dem älter werdenden Tag wechseln die Farben der Natur.

 

An einem dieser Tage bin ich sehr früh unterwegs: Auf der einen Seite beobachte ich den vollen Mond, während auf der anderen Seite die Sonne den Tag langsam aufwachen lässt. Mit meiner Kamera wechsle ich die Perspektive: Eine Pusteblume erscheint ganz groß, während im Hintergrund der helle Mond ganz klein wirkt.

(Info: Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern)

 

 

Die Pusteblume & der Mond
Die Pusteblume & der Mond

 

 

 

 

 

Weitere Bilder von Pusteblumen am frühen Morgen:


 

 

Die Feuchtigkeit in der Umgebung lässt unzählige Tropfen entstehen, die die Gräser und Kornfelder überziehen. Sie funkeln im Licht unseres erwärmenden Sterns. Ein Roggenfeld wird mit zunehmendem Licht ganz golden. Als der Tag weiter voranschreitet, wechselt die goldene Farbe und wird silbern. Eine Spinne hat in diesem Feld ihr Netz gebaut und hat mit ihrer Fangstrategie Erfolg: Einige Insekten haben sich dort bereits verfangen. Die Nahrung für den Tag ist gesichert!

 

Stachelhalme an Feldrändern gleichen leuchtenden Weihnachtsbäumchen. Vier Milliarden Jahre Erdgeschichte und kein Augenblick ist wie der andere: Dies ist eines der Wunder des Lebens!

 

"Kein Augenblick gleicht dem anderen":

Der Saeffelbach
Der Saeffelbach

 

 

 

 

Am Feierabend gehe ich am Saeffelbach entlang. Auf den angrenzenden Wiesen und Feldern wachsen an den Rändern unter anderem Mohnblumen, Spitzwegerich und Blutklee. Es ist auch die Zeit des Wiesen-Kerbels. Seine Blüten sind weiß und überziehen weite Flächen der Feld- und Waldränder. Ein Erlenbruch befindet sich in der Nähe des Bachs. Zwischendrin befindet sich ein Areal, wo Bambus wächst. Dieser verleiht dem Ganzen einen asiatischen Touch. Auf den Feldern befinden sich noch hier und dort einige Pfützen. Eine Wiesenschafstelze läuft immer wieder hinein, badet und trinkt. Eine ganze Zeit lang beobachte ich sie und erfreue mich an ihrem Glück im Nass....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Wer ein Herz für die Schönheit hat, findet sie überall."

(von Gustav Freytag, deutscher Schriftsteller, 1816-1895)

 

 


Unterwegs in der Natur
Unterwegs in der Natur
Auf Fototour
Auf Fototour

"Wer sich für die Natur keine Zeit nimmt, wird sie auch nie richtig verstehen lernen."

(Homepageherausgeberin, *1966)

 

"Naturaufnahmen mit Sprüchen & kleinen Texten": Bilder werden  mit Sprüchen, Zitaten oder kleineren Texten kombiniert. Die hier gezeigten Bilder sind in meiner Heimat tief im Westen Deutschlands entstanden. Mein Hauptaugenmerk liegt auf der Naturfotografie. Es soll zum Nachdenken, "In-sich-"Ruhen und Genießen der herrlichen Landschaft dienen. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und Schauen...

 

(Info: Alle Bilder lassen sich per Anklicken vergrößern)

 

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