Fotos

 

"Ein jeder Tag ist wie der Frühling: Ein Neubeginn!"

(von der Homepageherausgeberin, * 1966)                                   

                          


Fototour 20:

 

Früh morgens steht ein großer Vollmond am Himmel über dem NSG "Hohbruch"
Früh morgens steht ein großer Vollmond am Himmel über dem NSG "Hohbruch"

 

Das Hoch "Hannelore " hat uns erreicht. Sonne pur und frühlingshafte Temperaturen erquicken die Seelen der Lebewesen. Ich kehre an manche Punkte der vorherigen Wanderung (siehe Fototour 19) zurück. Ich begegne wieder der Teichralle. Leuchtend glänzt ihr Gefieder unter dem Sonnenstern. Ein Grauganspärchen auf einer Wiese macht Pause und erfreut sich sichtlich an diesem schönen Tag. Das Wasser der Feuchtgebiete und Teiche glänzt. Weiden, die geschützt und sonnig an Waldrändern stehen, bilden eine für Wildbienen und Zitronenfalter verlockende blühende Energiequelle. Hier gelingt es mir, einige schöne Aufnahmen von ihnen zu machen. Hoch oben auf einem Baum entdecke ich eine Goldammer, die ebenfalls, wie wir alle, den frühlingshaften Augenblick genießt...

 

"Genussvolle Augenblicke":

(Bilder lassen sich per Anklicken vergrößern)

 


Noch ist der Himmel wolkenverhangen
Noch ist der Himmel wolkenverhangen

 

Fototour 19:

 

1. Das Wetter erfährt eine Veränderung. Die Tiefs in den letzten 14 Tagen haben nicht nur kräftigen Regen im Gepäck gehabt, sondern auch Winde mit teilweise orkanartigen Böen. Nun steuert ein langersehntes Azorenhoch auf uns zu, das uns ein Gefühl von Frühling verspricht. Zuvor aber muss man/frau sich mit bewölktem Himmel zufrieden geben. Auch wenn ab und an ein paar Tropfen Regen herunterfallen, so ist dies bereits eine deutliche Verbesserung zu dem, was wir vorher erlebt haben. Ich kann wieder ohne großes Risiko mit meinem Hund in den Wald gehen. Nirgendwo ist das nahe Beieinander von neuem Leben und Vergangenem so deutlich zu beobachten wie in der Natur. Auf der einen Seite liegen Bäume kreuz und quer herum, die auch unter anderem der Säge zum Opfer fielen, und auf der anderen Seite erscheint das erste Grün der neuen Triebe.

Es stimmt einerseits traurig, die toten Gehölze und Äste zu sehen, andererseits tummelt sich hier nun eine Vielzahl von Rotkehlchen und Zaunkönigen herum. Sie haben ein neues Areal im Unterholz erworben, wo sie ideale Verstecke finden und einen tollen Lebensraum für sich in Anspruch nehmen können.

 

(Info: Alle Bilder lassen sich per Anklicken vergrößern)

 

Neues Leben erwacht
Neues Leben erwacht

2. Im hiesigen Naturschutzgebiet "Hohbruch" und seiner Umgebung bin ich unterwegs und erkunde die Landschaft. Dabei passiere ich auch die unsichtbare Grenze zu den Niederlanden. Die zahlreichen Wassergräben, die dieses Gebiet durchziehen, sind gut gefüllt. Stockentenpaare machen sich dies zunutze und schwimmen gemütlich ihre Territorien ab. Am Rande der Gräben entdecke ich gelbe Tupfer. Es ist der Huflattich, der blüht und Farbe in die noch winterlich anmutende Landschaft bringt. Diese Pflanze gehört zu den ersten Frühjahrsblumen und ihre Blüten erscheinen meist noch vor der Entwicklung der Laubblätter.

 

Der Huflattich:

Stockentenpärchen erfreuen sich über die gut gefüllten Wassergräben, manche Baum-Lebensader bekommt nasse Füße ...:

 

 

5. Bei meiner Wanderung komme ich auch an waldige, urige Abschnitte vorbei. Dieser Bereich ist völlig sich selbst überlassen. Totes Holz und heruntergefallene Äste liegen seit Jahr und Tag dort und bilden neuen Lebensraum für eine unendliche Anzahl von Lebewesen. Moose, Pilze und Flechten gehören mit zu diesem Lebenskreislauf und versorgen ihn mit wichtigen Elementen wie beispielsweise mit Phosphor und Wasser. Dort, wo es ein wenig trockener ist, sehe ich zum ersten Mal in diesem Jahr die Blüten der Buschwindröschen. Nur einen Steinwurf davon entfernt erspähe ich einen kleinen bläulich-lilafarbigen Teppich, der durch das Blühen der Hainveilchen gebildet wird.

 

Urig und blühend:

 

 

9. Vor Beendigung meiner Tour mache ich noch letzte Aufnahmen einer schönen Landschaft unter bewölktem Himmel...

 

Hier finden Rotkehlchen, Zaunkönige & Co neue schöne Verstecke
Hier finden Rotkehlchen, Zaunkönige & Co neue schöne Verstecke
Wenn Baumriesen sterben
Wenn Baumriesen sterben

 

3. Auf der weiteren Tour entlang eines Wassergrabens auf benachbarten Wiesen begegne ich noch weiteren bunten Weggefährten, wie dem Gundermann, dem Löwenzahn (gelbe Blüten) oder den weißen Blüten des Hirtentäschelkrauts.

 

 

4. Als ich in die Ferne auf den Wassergraben schaue, entdecke ich ein Tier auf der Wassseroberfläche, was hin und her schwimmt, um Nahrung zu suchen.

Ich nehme meine Kamera, schaue durch das Objektiv und beim Heranzoomen entdecke ich ein wunderschönes Teichhuhn, das dort umherschwimmt. Dieser Vogel gehört zu der Gattung der Teichrallen. Ich nähere mich sehr langsam, meinen Hund halte ich kurz an der Leine. Wir wollen es nicht stören. Es gelingen mir ein paar schöne Aufnahmen...

 

Das Teichhuhn und seine Welt:

 

 

6. Feuchgebiete und Feuchtwiesen gehören zum Erscheinungsbild dieser Region. Manche Areale sind noch trocken, jedoch bereit noch weiteres Wasser aufzunehmen...

 

 

7. Ganz in der Nähe befinden sich einige Teiche. Auf manchen Wiesen am Rande von benachbarten Waldabschnitten wachsen wilde Narzissen und scheinen dort wie gelbe Sternkörper über dem üppigen Grün.

 

Teiche & die Schönheit wilder Narzissen:

 

 

8. Auf meinem Weg nach Hause komme ich an einer Weide vorbei. Ein gelber Punkt erscheint inmitten eines grün-grasigen Meeres . Es ist ein einsamer Löwenzahn. Auf seiner Blüte sitzt eine Wildbiene. Diese versucht davonzufliegen... weit kommt sie jedoch nicht. Es fehlt ihr ein wenig an Kraft. Sonne würde jetzt gut tun.

 



Stürmische Zeiten...
Stürmische Zeiten...

Fototour 18:

 

Seitdem der Monat begonnen hat, jagt ein Sturmtief das andere. Kräftige Regenschauer -teilweise mit Schnee vermischt- und Sonne wechseln sich ab. Schöne Wolkenformationen in unterschiedlichsten Größen mit Farben, die von Aschgrau bis Weiß variieren, verdeutlichen wie klein doch der Mensch ist im Kräftemessen mit der Natur. Zwischendurch blitzt es auch auf und ein donnerndes Grollen ist vom Himmel zu vernehmen. Es herrscht Aprilwetter! Besonders Sturmtief "Eberhard" ließ es krachen. Viele Bäume hielten den orkanstarken Böen mit über 100 km/h nicht mehr stand. Alte und kranke Bäume konnten dem Wind nicht viel entgegensetzen und fielen ihm zum Opfer. Ein Gang im benachbarten NSG und Umgebung zeigt dies deutlich. Aber auch einige Bäume jüngeren Alters hatten das Nachsehen. Heute kann ich eine Tour in diesem Gebiet wagen, denn das Wetter hat sich zwischenzeitlich beruhigt. Es ist zwar noch windig, aber ich sehe mich vor und inspiziere ein wenig die Lage. Geräusche ähnlich einer quietschenden Schaukel machen sich breit, wenn benachbarte Äste durch den Wind aneinander reiben. Der Weg Richtung Niederlande ist durch einen umgestürzten Baum versperrt... Es wird wohl einige Tage dauern, bis man/frau hier aufräumen kann, denn das nächste Sturmtief steht vor der Tür. Hier und da stehen wilde Narzissen im Wald und leuchten wie kleine gelbe Sterne... Ein Hauch von Frühling! An einem warmen etwas geschützteren Teil des Waldes stehen Weißdornbüsche, die erste weiße Knöspchen tragen. Wie weiße Perlen sehen sie aus, einfach wunderschön anzuschauen!

Auf einem Pfosten eines Weidezauns auf einer Wiese ruht ein Turmfalke, um Energie für seine Flüge zu tanken, zumindest versucht er es. Windböen machen es ihm nicht ganz leicht die Balance zu halten. Schließlich fliegt er doch davon...

Bei meiner weiteren Tour verlasse ich das NSG "Hohbruch" und gehe auf die Felder. Hier pfeift einem die kalte Polarluft um die Ohren. Gräser wiegen sich im Wind. Die vielen Pfützen auf den Wegen gleichen unterschiedlich großen Spiegeln, wenn die Sonne hervorlugt und ihre hellen Strahlen sie trifft. Wenn Böen aufkommen, herrscht leichter Seegang auf dem Wasser und die Pfützen verwandeln sich in kleine Meere....

 

"Stürmische Zeiten":

(Die Bilder lassen sich per Anklicken vergrößern)

 


Unterwegs in der Natur
Unterwegs in der Natur
Auf Fototour
Auf Fototour

"Wer sich für die Natur keine Zeit nimmt, wird sie auch nie richtig verstehen lernen."

(Homepageherausgeberin, *1966)

 

"Naturaufnahmen mit Sprüchen & kleinen Texten": Bilder werden  mit Sprüchen, Zitaten oder kleineren Texten kombiniert. Die hier gezeigten Bilder sind in meiner Heimat tief im Westen Deutschlands entstanden. Mein Hauptaugenmerk liegt auf der Naturfotografie. Es soll zum Nachdenken, "In-sich-"Ruhen und Genießen der herrlichen Landschaft dienen. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und Schauen...

 

(Info: Alle Bilder lassen sich per Anklicken vergrößern)

 

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