Fotos

 

"Ruhe zieht das Leben an, Unruhe verscheucht es."

(von Gottfried Keller, schweizer Dichter & Politiker, 1819-1890)                                 


Manchmal ziehen kräftige Schauer über das Land
Manchmal ziehen kräftige Schauer über das Land

 

Fototour 9:

(mit der Alpha 37)

 

Es ist jede Menge Regen in den letzten Tagen heruntergekommen. Nun möchte ich mich wieder einmal bei den nahegelegenen Feuchtwiesenflächen umschauen.

Die Witterung gleicht einem winterlichen Aprilwetter. Von allem ist etwas dabei: Schauer, Sonne, dicke graue Wolken, blauer Himmel und Wind. Wenn dieser aufkommt, so sieht man schon von Weitem eine dunkle graue Wolkenwand auf sich zukommen und da dauert es nicht lange, bis dicke Regentropfen herabfallen. Zum Fotografieren ergeben sich somit gute bis sehr schlechte Bedingungen. Das Ganze verspricht sehr abenteuerlich zu werden.

 

Als mein Vierbeiner und ich das hiesige NSG betreten, werden wir von lautem Gesang gemischt mit lautem Geplapper überrascht. Ein älterer Fahrradfahrer kommt leicht schwankend von hinten angefahren: Er spricht laut vor sich hin, als er uns passiert und beschwert sich über die schlechten Wege. Ich bin froh, als er endlich an uns vorbeizieht. Das Ganze hat aber wohl ein in der Nähe befindliches junges Wildschwein aufgeschreckt und ich beobachte, wie es im Wald umher rennt. Mein Hund ist in völliger Alarmbereitschaft. Die Ohren ganz spitz und der Schwanz aufgerichtet wie eine Antenne beäugt er sehr genau, was da gerade geschieht. Meine Hündin ist ganz aufgeregt und möchte sogleich loslaufen. Zum Glück habe ich sie an der Leine. Ich sehe weiter, wie das Wildschwein wegläuft und gerade den Waldweg zum nächsten Waldstück überquert. Der Radfahrer hat Glück, denn es ist nur wenige Meter hinter ihm in das nächste Waldareal verschwunden. Der hat von der ganzen Szene nichts mitbekommen, denn er fährt weiterhin unbekümmert laut singend und quatschend durch die Gegend. Ob er wohl ein wenig zu viel getrunken hat? Nachdem sich meine Hündin langsam beruhigt hat und aus dem Modus: „Wow, ich habe ein Wildschwein gesehen!“ herauskommt, kann ich mich langsam dem widmen, was mich überhaupt hierhergeführt hat, nämlich das Fotografieren...

 

(Info: Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern)

 

Neue Flächen stehen unter Wasser
Neue Flächen stehen unter Wasser

 

Der Boden im Erlenbruch steht teilweise unter Wasser, die Wassergräben haben sich gut gefüllt und die Feuchtwiesen haben sich ausgedehnt. Es sind einige grüne Areale hinzugekommen, die sich nun durch die großen Regenmengen zu neuen Wasserlandschaften formiert haben. Graugänse, Saatgänse, Blässgänse und eine Kanadagans haben sich hier eingefunden und ruhen sich aus und füllen ihre Bäuche. Auch das Schwanenpaar, das alljährlich die hiesigen Feuchtwiesen besucht, ist eingetroffen und fühlt sich sichtlich wohl. Ich beobachte und fotografiere die Tiere aus sicherer Distanz, um sie nicht zu stören. Immer wieder fängt es an zu regnen und zwingt mich dazu, die Kamera in den Rucksack zu stecken. Wenn die Sonne nach einem Schauer herauskommt, glänzt die Landschaft förmlich und die winterlichen Farben kommen richtig zur Geltung.

Es ist wunderschön ....immer wieder zieht es mich hierher.

 

Zugvögel, Feuchtwiesen, weites Land & winterliches Aprilwetter:

 

 

Ich begebe mich nun Richtung niederländische Grenze und beobachte eine Gruppe von Wacholderdrosseln, die mit ihrem ganz typischen Gesang in der Luft ihre akrobatischen Flüge präsentieren. Dass das immer so wunderbar funktioniert, ohne dass sich ein Vogel dabei in die Quere kommt, ist faszinierend anzuschauen.

 

Die "Wacholderdrosselbande" kurz vor der niederländischen Grenze:

 

 

Kurze Ausschau beim Nachbarn:

Farben in der Wintersonne
Farben in der Wintersonne

 

 

Ein Blick gen Himmel deutet darauf hin, dass es bald für eine längere Phase regnen wird … Es wird Zeit umzukehren und sich auf den Nachhauseweg zu machen.

 

Es war -wie immer- eine schöne, spannende und interessante Tour mit nicht alltäglichen Begegnungen und heute Abend wird meine treue vierbeinige Begleiterin von: „Wow, ich habe ein Wildschwein gesehen“ träumen.....

 

 

 

 

 

Der Heimweg nach dem Regen...:

 

Rückblickend kündigt sich bereits der nächste Regen an ... Zeit nach Hause zu gehen.
Rückblickend kündigt sich bereits der nächste Regen an ... Zeit nach Hause zu gehen.

Der Wolfsmond (Eine Fotocollage von der HP-Herausgeberin aus zwei Fotos entstanden; Foto 1: Vollmond von HP-Herausgeberin & Foto 2: Hund von Matej)
Der Wolfsmond (Eine Fotocollage von der HP-Herausgeberin aus zwei Fotos entstanden; Foto 1: Vollmond von HP-Herausgeberin & Foto 2: Hund von Matej)

 Der Wolfsmond (28.01.2021):

 

Heute ist Vollmond.... leider bei uns diesmal wegen des schlechten Wetters nicht zu sehen.

Bei Vollmond befindet sich der Mond in seiner allmonatlichen Opposition: Er steht auf einer Linie hinter Sonne und Erde.

Im Januar wird der Vollmond auch Wolfsmond genannt.   

Dieser Name geht auf die Ureinwohner Nordamerikas zurück. Sie brachten nämlich das nächtliche Heulen der Wölfe, das sie mitten im Winter im Januar offenbar stärker wahrnahmen, und den entsprechenden Vollmond zusammen.

 

Wölfe sind nachtaktive Tiere und kommunizieren durch ihr Geheul oft mit Beginn der Dämmerung. Man konnte bisher nicht widerlegen, dass Wölfe in Vollmondnächten öfter oder lauter heulen. Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen könnte sein, dass Wölfe in hellen Mondnächten besser jagen können und daher auch öfter heulen, um sich in ihrem Rudel zu verständigen.

 

Im deutschen Sprachraum bezeichnete man den Januarvollmond als Hartung. Dabei bezog man sich auf den harten, gefrorenen Boden im Januar. Ein weiterer Name war Eismond.

(Quelle: MDR Wissen)

 

Unser schöner Trabant
Unser schöner Trabant

 

 

 

Nachtrag:

(mit der Panasonic Lumix DMC-FZ150)

 

Da am 28.01.2021 schlechtes Wetter vorherrschte, war es schlicht unmöglich den vollen Mond aufzunehmen. Drei Tage später, nämlich am 31.01.2021 früh morgens um 02.45 Uhr, konnte ich ihn - wenn auch  nicht in seiner vollen Gänze- endlich fotografieren.


Eine prächtige Eiche
Eine prächtige Eiche

Fototour 8:

(mit der Panasonic Lumix DMC-FZ150)

 

Nach dem Motto:

 

"Auch an trüben Tagen

sollte man stets die Kamera bei sich tragen."

 

... bin ich heute wieder mit dem "Fotoerzeugungsapparat" auf Tour. Die Sonne hat sehr wenig Gelegenheit sich vollends zu zeigen. Graue Wolken bestimmen das Bild am Firmament. Der Wind bläst spürbar und manchmal wird es einem kalt um die Nase. Der Schnee ist "Schnee von gestern." ... Hier und da sind noch kleine weiße Fleckchen auf den Wiesen zu sehen.

 

 

Die Kälte ist zwar für meine Finger während des Fotografierens nicht optimal, aber zum Glück gibt es "Fotografenhandschuhe", die Linderung bringen, wenn es einmal zu frostig um die Handknochen wird.

 

Ich suche heute drei kleine in der Nähe gelegene Teiche auf. Bei allen hat man kräftig aufgeräumt. Schilf, das einen Zugang und eine freie Sicht auf das stehende Gewässer sehr schwierig machte, wurde entfernt. So will man wohl eine Verlandung vermeiden und die Gelegenheit schaffen, Neues entstehen zu lassen. Leider sichte ich an den Tümpeln am hiesigen Tag keine Stockenten oder Graureiher. Vielleicht bei einem anderen Besuch.

Gelegenheiten dazu werden sich bestimmt noch ergeben....

 

Die Tour zu den drei Teichen:

(Alle Fotos lassen sich per Anklicken vergrößern)

 


 

Fototour 7:

(mit der Sony Alpha 37)

 

Wintereinbruch im Selfkant:

(Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern)

 

Winterstille
Winterstille

 

Noch schnell ein paar Fotos machen, bevor der Schnee ganz weg ist...

 

Ein "gepuderter" Erlenbruch
Ein "gepuderter" Erlenbruch
Wenn der Schnee den Weg in Stille säumt
Wenn der Schnee den Weg in Stille säumt


Die vier Kopfweiden
Die vier Kopfweiden

 

Fototour 6:

(mit der Panasonic Lumix DMC-FZ150)

 

Nach Sturm und viel Regen folgt endlich ein Tag, an dem sich ein blauer Himmel zeigt und die Sonne ihre Strahlen fast ungehindert auf die Erde schicken kann. Nur ein paar Wölkchen sind unterwegs und schieben sich hin und wieder vor den wärmenden Stern.

Ich nutze das tolle Wetter aus und gehe mit meiner Kamera an die frische Luft und besuche die nahe liegenden Feuchtwiesen.

Hauptmerkmale dieser Flächen sind, dass es sich um gehölzfreie Grünflächen handelt und dass sie jährlich mindestens einmal überschwemmt werden. In kleinen Senken sammelt sich das Regenwasser und lässt aus den Wiesen kleine Seenlandschaften entstehen. Dies geschieht hier meist im Winter, denn in dieser Zeit fällt in der Region der meiste Niederschlag.

 

 

 

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Ein kleiner Exkurs zur Geschichte der Feuchtwiesen:

 

Vor vielen tausend Jahren bestanden die Landschaften in Mitteleuropa zum Großteil aus Wald- und Wasserflächen sowie aus Mooren. Aufgrund des steigenden Bevölkerungswachstums wurden im 16. und 17. Jahrhundert immer mehr Grün- sowie Weideflächen benötigt. Zudem waren auch die Brennholz- und Baumaterialien knapp, daher kam es zu Waldrodungen. Moore wurden zur landwirtschaftlichen Nutzung urbar gemacht. Es entstanden Feuchtwiesen.

 

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Ich weiss nicht, wie oft ich dieses Gebiet im Winter fotografiert habe und sein Anblick fasziniert mich immer wieder. Ich vergleiche es mit einem schönen Fotobuch oder einem Bildband, das man, obwohl man es kennt, zum wiederholten Mal hervorholt und mit Freude durchblättert. Bei meinem hiesigen Besuch beobachte ich dort ein paar Silberreiher und wenige Wildgänse.

 

Wasserlandschaften:

(Alle Fotos lassen sich per Anklicken vergrößern)

 

 

Auf der angrenzenden niederländischen Seite ist ein wenig mehr los. Vor geraumer Zeit ist hier eine Renaturierung vorgenommen worden. Es ist ein Gebiet entstanden, das sich bei starkem Niederschlag in eine Wasserlandschaft verwandelt. Dadurch werden verschiedene Tierarten angezogen, vor allem Wasservögel wissen dies zu schätzen. Graugänse und Möwen haben sich nun eingefunden und genießen den dortigen Aufenthalt. Mit dem nötigen Abstand mache ich ein paar Fotos, um die Tiere nicht zu stören.

 

Grenzgänger:

 

Der Pfad mit dem schiefen Baum
Der Pfad mit dem schiefen Baum

 

 

Bevor ich meine Wanderung beende, suche ich noch weitere umliegende Wiesen in der Nähe des NSGs „Hohbruch“ auf und gehe zu meinem „Lieblingsbaum“.

 

Schön still ist es hier. Ein Blick gen Himmel und ich sehe den Mond, der mir von einem blauen Himmel herab zulächelt. Die Stille wird durch einige Gänse unterbrochen. Ihr Flug führt über meinen Kopf hinweg. Was für ein wunderbarer Augenblick.... ich wünschte, er würde nie enden.....

 

 

 

 

 

 

 

Stille Orte:

 

 

Der Flug der Gänse:

 


Waldgeister
Waldgeister

 

 

 

 

 

Fototour 5:

(mit der Panasonic Lumix DMC-FZ150)

 

"Ein Blick durch eine Kamera

 durchdringt das Graue

 eines Wintertages

wie ein Sonnenstrahl."

 

                                 (von der Homepageherausgeberin)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Blick durch meine Kamera:

(Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern)

 


Der Naturwald
Der Naturwald

 

 Fototour 4:

(mit der Panasonic Lumix DMC-FZ150)

 

Grau und trüb ist es, als ich im NSG „Hohbruch“ und zu einem nahegelegenen Wäldchen unterwegs bin. Schaut man in die Weite, so sind die Konturen in der Landschaft nicht klar erkennbar. Im fotografischen Bereich würde man sagen, dass ein Bild rauscht. Die Farben sind sehr gedämpft zu dieser Jahreszeit. Lediglich das Grün der Flechten und Moose und die orangefarbenen Zweige und Äste manch junger Weidenarten stechen hervor und sorgen für einen farblichen Kontrast.

 

(INFO: Alle Bilder lassen sich per Anklicken vergrößern)

 

 

 

 

 

Landschaften & Wege an einem trüben Wintertag:

 

Nach einem kleinen Fußweg erreiche ich das Wäldchen und gehe dort hinein. Hier stehen junge und alte Bäume. Dazwischen liegen überall auf dem Boden verstreut Baumwurzeln, Stümpfe, herabgefallene Äste, Totholz und ein Blättermeer, das aus mehreren Generationen Blattwerk aus vergangenen Jahren besteht. Mancher toter Baumstamm steht noch seinen „Baum“ und ist durchlöchert. Hier haben Spechte ihr Revier. Es handelt sich hier um einen Naturwald.

 

Naturwälder haben einen hohen Nutzen. Die Bäume dürfen ungestört alt werden und auch in abgestorbenem Zustand im Wald bleiben. Totholz ist überall zu sehen. Tothölzer bilden Lebensräume, von denen abhängige Tierarten wie beispielsweise Spechte, Eulenvögel oder Fledermäuse profitieren. Sie sind aber auch eine wichtige Lebensgrundlage für Moose, Flechten, Pilze, Käfer, Ameisen, Wildbienen und Schmetterlinge.

Besonders gegenüber klimatischen Veränderungen sind naturnahe Wälder anpassungsfähiger. Durch Verdunstung von Wasser, das sowohl im lebenden wie im abgestorbenen Holz vorhanden ist, schafft sich der Wald ein eigenes Klima, extreme Hitze wird so abgepuffert. Verrottendes Holz baut Humus auf, wodurch die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens und damit auch das Selbstkühlungsvermögen des Waldes erhöht wird. Jedes Grad, um das die Temperatur sinkt, bremst die Verdunstung.

Im Allgemeinen können Wälder Dürre und Hitzeperioden auch dadurch besser überstehen, indem weniger Holz geschlagen wird. Die Schaffung größerer Lichtungen wird so gemieden und die verbleibenden Bäume sind nicht der Sonne, dem Wind und der Witterung schutzlos ausgesetzt.

Auch die Böden eines Naturwaldes sind von unschätzbarem Wert. Der Waldboden mit seinen Wasservorräten, Pilzen und Mikroorganismen bildet ein zentrales und wichtiges Ökosystem.

Ich schaue mich um und bin nun inmitten eines kleinen Naturwäldchens und bin begeistert von der Atmosphäre und von der Ausstrahlung, die von ihm ausgeht. Ein Kleinod, ein Schmuckstück...

Ich kann mich glücklich schätzen, solch einen kostbaren Schatz in der Nähe meines Wohnortes zu haben und besuchen zu dürfen.

 

Faszination "Naturwald":


 

Fototour 3:

(mit der Sony RX10 MI)

(Alle Bilder lassen sich per Anklicken vergrößern)

 

In der Stille des Nebels
In der Stille des Nebels

 

Ein unbekannter Autor hat einmal gesagt:

 

„Der Nebel ist der Weichzeichner der Natur.“

 

Diesem Phänomen gehe ich nach, als ich mit der Kamera bei stark nebliger Witterung unterwegs bin.

Ein weißer dicker Schleier umhüllt die Landschaft und verschluckt mit ihr sämtliche Geräusche. Es herrscht Stille in der Natur. Nur ein paar Kohl- und Blaumeisen, die sich einen Spaß machen, mich zu beobachten und zu verfolgen, sind wahrzunehmen.

Man schaut wie durch ein Milchglas auf die Region und obwohl die Gegend mir bestens bekannt ist, lässt sich nicht vorhersagen, wie sie nach der nächsten Biegung genau ausschauen wird. Wieder einmal macht es die Natur spannend und interessant, die nähere Umgebung zu erkunden...

 

 Im Dunst des Nebels:

 


Eine Feuchtwiesenlandschaft
Eine Feuchtwiesenlandschaft

Fototour 2:

 (mit der Sony RX10 MI)

 

Ich höre von Weitem ein lautes Geschnatter. Es müssen Wildgänse sein. Ich folge diesen Lauten und begebe mich in ein Gebiet, wo sich im Winter regelmäßig Feuchtwiesen bilden, wenn es zuvor reichlich geregnet hat. Diese gleichen kleinen Seenlandschaften und werden gerne von  Wasservögeln angeflogen.

 

 

Und in der Tat: Ich entdecke eine kleine Gruppe von Gänsen. Darunter sind Bläss-, Grau- und Nilgänse.

Auch wenn ich nicht das große Tele dabei habe, macht es viel Freude, die Wildvögel zu beobachten und sie mit gebührendem Abstand, um sie nicht zu stören, aufzunehmen. Schon allein diese großartigen Tiere zu sehen, macht mich glücklich und ich bin sehr gespannt, wie viele noch in der Winterzeit zu uns kommen werden, um hier für eine kleine Weile vor ihrem Weiterflug zu rasten.

 

Erste Wildgansaufnahmen in den Feuchtwiesen am "Hohbruch":

(Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern)

 


 

Fototour 1:

(mit der Sony RX10 MI)

 

Ein trüber Tag
Ein trüber Tag

 

 

Meine ersten Bilder im Neuen Jahr nehme ich unter nicht ganz einfachen Bedingungen auf. Draußen ist es dunkel, trübe und kalt. Trotzdem strahlt diese Atmosphäre etwas Besonderes, etwas Mystisches aus. Die bewaldeten Teile des hiesigen Naturschutzgebietes „Hohbruch“ und seiner unmittelbaren Umgebung sind sich selbst überlassen. Überall liegen Blätter, Stämme, Stümpfe, Wurzeln und Äste wirr auf dem Boden. Manche Bäume sind durch nebenstehende beim Sturm aufgefangen worden und leben in diagonaler Position weiter. Einem ordnungsliebenden Menschen würden wahrscheinlich bei diesem Anblick die Haare zu Berge stehen. In der Natur aber gelten andere Gesetze: Gerade diese Unordnung hilft dem Lebensraum „Wald“ manche Klimakapriole zu überstehen und bietet Tier- und Pflanzenarten optimale Lebensbedingungen.

Totholz beispielsweise wird von Moosen, die den Wasserhaushalt regulieren, gerne für ihre Verbreitung und ihr Wachstum angenommen. Auch als manches beliebtes „Wohnungsquartier“ und Versteck für diverse Tierarten wird es genutzt.

All die aufgezählten am Boden liegenden Bestandteile schützen das Erdreich. Schaut man sich einen Holzstamm, der sich in der letzten Phase seiner Verwesung befindet, genauer an, so stellt man fest, dass er sich bei Nässe wie ein Schwamm vollsaugt. Nimmt man einige dieser Teile in die Hand und zerdrückt sie, so lassen sich diese wie ein Schwamm auswringen.

Die unzähligen Blätter decken den Grund ab und schützen ihn vor Hitze und Kälte. Im Laufe der Zeit werden sie allmählich vermodern und neuen Humus bilden.

Alle Elemente in der Natur ob tot oder lebendig spielen einen wichtigen Teil im Kreislauf des Lebens. Nichts ist vergebens und nichts wird vergessen. Alles dient einem höheren Ganzen und sorgt mitunter dafür, dass wir als Mensch auf diesem Planeten leben können. Wenn wir genau hinschauen, können wir tagtäglich erleben, von welchen Wundern wir umgeben sind...

 

Trübe Schönheit:

(Alle Fotos lassen sich durch Anklicken vergrößern)

 


Unterwegs in der Natur
Unterwegs in der Natur
Auf Fototour
Auf Fototour

"Wer sich für die Natur keine Zeit nimmt, wird sie auch nie richtig verstehen lernen."

(Homepageherausgeberin, *1966)

 

"Naturaufnahmen mit Sprüchen & kleinen Texten": Bilder werden  mit Sprüchen, Zitaten oder kleineren Texten kombiniert. Die hier gezeigten Bilder sind in meiner Heimat tief im Westen Deutschlands entstanden. Mein Hauptaugenmerk liegt auf der Naturfotografie. Es soll zum Nachdenken, "In-sich-"Ruhen und Genießen der herrlichen Landschaft dienen. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und Schauen...

 

(Info: Alle Bilder lassen sich per Anklicken vergrößern)

 

Fotografieren im Westen-meine Fotowelt