Fotos

 

"Im Winter kommt die Natur zur Ruhe und tankt Kraft für den neuen bevorstehenden Lebenszyklus."

(von der Homepageherausgeberin, *1966)              

                       


Kältestarre
Kältestarre

Fototour 7:

 

Nachdem wir letztlich einen Tag in weißer Pracht genießen durften, folgten ein paar wärmere Tage, die nicht nur für eine Schneeschmelze, sondern auch für jede Menge Regen und stürmische Winde sorgten.

Dies ist jedoch "Schnee von Gestern", denn die Kälte ließ sich nicht abschütteln und es begann wieder zu schneien. Der Schnee war recht nass... und nach einer frostigen Nacht erwachte das Land mit einem eisigen weißen Gewand.  Auf den Wegen im Naturschutzgebiet Hohbruch knirrscht jeder auf den Boden gesetzte Schritt: Kälte, die man/frau nicht nur spürt, sondern auch deutlich hört. Als ich mich auf den Weg mache, um ein paar Eindrücke dieses winterlichen Ereignisses festzuhalten, sind es eben einmal -3°C.

Früh morgens schien noch die Sonne, aber ein nebliger Schleier schob sich langsam voran und verdunkelt nun merklich die Landschaft. Zum Fotografieren nicht ganz so geeignet, aber man/frau nimmt, wie es kommt. Gefrorene Tropfen und Tümpel, Kristalle auf Schilfbüscheln und Geäst mit weißem Mantel weisen darauf hin, dass die Natur vor Kälte sichtlich erstarrt ist...

 

"Winterliche Kälte":

(Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern)

 

 

"Winterliche Panoramaaufnahmen":

(Bilder können per Anklicken vergrößert werden)

 


Fototour 6:

 

 

Es hat am Nachmittag des Vortages angefangen zu schneien und das über mehrere Stunden lang. Die eisigen Temperaturen haben dafür gesorgt, dass die weiße Pracht der Wasserkristalle liegen blieb. Am nächsten Morgen erwacht der Selfkant in weißem Gewand.

Ich mache eine kleine Pause und gehe mit meiner Kamera in den Hohbruch, um dieses weiße Naturschauspiel zu fotografieren. Die klare und kalte Luft tut gut und der Blick auf eine herrliche Winterlandschaft gibt einem wieder neue Energie.

 

"Ein kleines Wintermärchen":

(Alle Bilder lassen sich per Anklicken vergrößern)

 


Wenn der Mond im Schatten steht
Wenn der Mond im Schatten steht

Fototour 5:

 

Die Nächte sind klar und bitter kalt. Heute bin ich sehr früh auf den Beinen. Als ich auf den Feldern im Dunkeln mit meinem Hund unterwegs bin, kann ich erkennen, wie langsam sich der Schatten über den Mond legt. In der Tat: Diesmal dauert die Mondfinsternis relativ lange. Zu Hause habe ich meine Kamera mit Tele, Kabelauslöser und Stativ  bereits ausgestattet, damit ich nachher von der Mondfinsternis möglichst viele Bilder schießen kann. Es ist nicht ganz leicht, das optimale Foto zu machen... Es bedarf einiges an Geduld und Ausdauer und ein wenig Glück.

Nach vielen Versuchen ist es mir gelungen, ein schönes Bild von der Finsternis festzuhalten. Es ist ein tolles Naturschauspiel: Auf der einen Seite sieht man/frau unseren Trabanten im Schatten stehen und auf der gegenüberliegenden Seite die Venus, die hell und groß am Himmel leuchtet..

Ein wenig durchgefroren kehre ich schließlich zufrieden und glücklich nach Hause zurück.

 

 

Der Tag beginnt mit herrlichem Sonnenschein. Kein Wölkchen trübt den Himmel:

(Info: Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern)

 

Ein herrlicher & kalter Wintertag beginnt
Ein herrlicher & kalter Wintertag beginnt

 

Am Feierabend drehe ich noch eine Runde im nahegelegenen NSG und im benachbarten IJzerenbos (NL). Es ist unheimlich kalt. Dort, wo fast nur Schatten herrscht , ist der Boden permanent gefroren. Die im Herbst herabgefallenen Blätter tragen einen kleinen Kristallmantel. Hier ist buchstäblich die klirrende Kälte zu spüren und zu sehen. Stehende Gewässer, wie kleine Teiche, sind zugefroren. Licht und Schatten sorgen für diverse Farbtönungen im Wald, der sich selbst überlassen, viel Interessantes an Bildmotiven zu bieten hat...

 


Der Flug des Graureihers
Der Flug des Graureihers

Fototour 4:

 

Es hat viel geregnet. Durch stürmische Winde drang das Wasser in jeden Winkel... Ich weiß nicht, wie oft ich auf meinen Wanderungen nass geworden bin. Die Kamera habe ich in diesen Tagen vorsichtshalber im Haus gelassen. Um so mehr freue ich mich, dass ein kleines Hoch die Region mit sonnigem, aber sehr kaltem Wetter besucht.

An diesem Tage ist es noch relativ bedeckt. Die Sonne lässt sich zwar des öfteren blicken, aber Wolken schieben sich immer wieder vor sie. Durch die Feuchtigkeit macht sich leichter Dunst breit und trübt ein wenig den Blick auf die Landschaft. Auf meiner Tour vernehme ich Geschnatter wilder Gänse und tatsächlich: Einige kleine Gruppen von Graugänsen lassen sich auf diversen Feldern nieder und machen eine kleine Pause, bis sie wieder weiter in ihre Brutgebiete ziehen.  Auf einem dieser Felder ist einiges los. Verschiedene Vogelarten tummeln sich hier herum: Grau- und Silberreiher, Möwen, Nil- und Graugänse. Es ist schön, ihnen zuzuschauen und sie zu beobachten. Bei den Gänsen ist immer einer da, der aufpasst. Weit ausgestreckt ist der Hals... Jede Bewegung wird genau registriert und falls Gefahr in Verzug ist, wird lauthals geschnattert und gewarnt. Ich halte mich mit hoher Distanz von ihnen fern. Schließlich will ich sie nicht aufschrecken... Nur ein Silberreiher fliegt davon und lässt sich auf einem anderen Feld nieder. Der Mond ist bereits am Himmel zu sehen. Bald wird man eine Mondfinsternis beobachten können. In zwei Nächten ist es soweit, doch dazu später...

 

"Erste Wildgänse besuchen die Felder der Region":

(Bilder lassen sich per Anklicken vergrößern)

 


Schalbruch im Selfkant
Schalbruch im Selfkant

 

 

 

 

Fototour 3:

 

Ich bin früh am Morgen unterwegs. Der Sonnenaufgang am Horizont kündigt sich mit einem glutroten Himmel an.

Feuchtigkeit liegt in der Luft. Bald werden die Wolken die Oberhand gewinnen und den Sonnenstrahlen keinen Platz lassen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Sonnenaufgang...
Bei Sonnenaufgang...

Wasserrippeln (geologisch: Wellenartige Oberflächenformen eines Gewässers)
Wasserrippeln (geologisch: Wellenartige Oberflächenformen eines Gewässers)

Fototour 2:

 

Das Land ist von einer grau-nassen Atmosphäre vereinnahmt. Nieselregen und Wind lassen die Feuchtigkeit in sämtliche Ecken und Ritzen durchdringen. Trotz dieses unbehaglichen Wetters und der sehr ungünstigen Lichverhältnisse begebe ich mich auf eine Fototour in der näheren Umgebung. Ich habe diesmal meine bereits in die Jahre gekommene Kompaktkamera dabei, denn sie lässt sich recht schnell und leicht bei stärker aufkommendem Regen in die sichere wasserdichte Tasche packen.

Feuchtgebiete füllen sich immer mehr mit Wasser und nähren die umliegenden Gräben, die das Land mit dem kühlen Nass versorgen.

Moos erwacht zu neuem Leben und erfährt seinen 2. Frühling. Leuchtend grün präsentieren sich die samtweichen Teppiche, die sowohl tote als auch lebende Hölzer ummanteln. Sie speichern Wasser und sorgen für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt bei Trockenheit in der hiesigen Natur...

 

"Nah am Wasser":

(Bilder lassen sich per Anklicken vergrößern)

 


Fototour 1:

 

Ein Farbenspiel im Winter im NSG Hohbruch
Ein Farbenspiel im Winter im NSG Hohbruch

 

Das Neue Jahr 2019 beginnt trüb, nass und regnerisch. Am zweiten Tag lichtet sich der Himmel. Sonne und Wolken liefern sich einen Wettstreit, den keiner richtig für sich entscheiden kann. Dieses ausgeglichene Spiel sorgt für eine bunte Farbenpracht der Elemente.

Mit meiner Kamera bin ich nun zum ersten Mal in diesem neuen Jahr unterwegs und begrüße den Bruch, in dem ich die mir bekannten Pfade entlang gehe und nach spannenden Motiven Ausschau halte. Und ich werde belohnt: Feuchte Regionen, Vögel, krumme baumstämmige Gebilde und tolle Farbimpressionen warten darauf, von mir entdeckt zu werden...

In einem waldigen Abschnitt sind Vogelhäuschen angebracht worden. Hier wird regelmäßig Vogelfutter verteilt und auch ein an einem Ast angebrachter Futterball zieht Meisen an. Sie lassen sich nicht stören, so dass ich einige Aufnahmen machen kann. Es ist bereits einige Zeit vergangen und die langsam untergehende Sonne kämpft immer mehr mit den herannahenden Regenwolken. An einer Wiese entdecke ich einen Silberreiher, der sich den Platz mit mehreren Graureihern teilt. Plötzlich sind Laute gen Himmel zu hören: Mehrere Scharen wilder Gänse passieren das Gebiet und fliegt der Sonne entgegen. Eine kleinere Gruppe - es sind Blässgänse, erkennbar an ihrer weißen Blässe oberhalb des Schnabels - fliegt tief über dem Hohbruch hinweg.

Auf der gegenüberliegenden Seite im Osten formieren sich die Wolken und durch die Strahlen der Sonne verfärben sie sich in ein dunkles Aschgrau. Schleier verraten, dass es dort zu regnen begonnen hat. Der Wind bläst die graue Pracht Richtung Bruch. Meine Schritte werden jetzt schneller, denn auf einen kalten Guss von oben möchte ich doch lieber verzichten. Trotzdem halte ich immer wieder an, um die Landschaft in jenem Augenblick festzuhalten. 

Ein Gefühl des Glücks und der Dankbarkeit berührt mich. Ich bin dankbar jene Momente zu sehen und zu erleben...

 

"Meine Begegnungen im Bruch im neuen Jahr":

(Alle nachfolgenden Bilder lassen sich per Anklicken vergrößern)

 

 

"Tierische Beobachtungen":

 

 

"Sonne, Wolken, Land... Farbenspiele im Winter":

 


Unterwegs in der Natur
Unterwegs in der Natur
Auf Fototour
Auf Fototour

"Wer sich für die Natur keine Zeit nimmt, wird sie auch nie richtig verstehen lernen."

(Homepageherausgeberin, *1966)

 

Auf "Ein Foto & mehr" wird in regelmäßigen Abständen ein Bild präsentiert und mit Sprüchen, Zitaten oder kleineren Geschichten dokumentiert. Die hier gezeigten Bilder sind in meiner Heimat tief im Westen Deutschlands entstanden. Mein Hauptaugenmerk liegt auf der Naturfotografie. Es soll zum Nachdenken, "In-sich-"Ruhen und Genießen der herrlichen Landschaft dienen. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und Schauen...

 

(Info: Alle Bilder lassen sich beim Weiterlesen der Artikel per Anklicken vergrößern.)

 

Fotografieren im Westen-meine Fotowelt