Fotos

 

 "Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischt, Wind kräftigt, Schnee erheitert.

Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur verschiedene Arten von gutem."

(von John Ruskin, britischer Schriftsteller, 1819-1900)              

 


Entschleunigungs-Fototour
Entschleunigungs-Fototour

 

►2. Auf dem Weg nach Höngen passiere ich einen Buchenwald. Hohe gerade wachsende Buchen befinden sich hier, und an manch heißen Tagen im Sommer kühlen sie die Luft merklich ab und spenden wohltuenden Schatten. Jetzt wandelt ihr Laub den Boden in einen braunen Teppich um und im Laufe der Zeit wird dieser mit und mit neuen Humus bilden. Das lichte Kronendach erlaubt zurzeit einen Blick gen Himmel: Schäfchenwolken in blauem Hintergrund lassen sich beobachten.

 

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3. Weiter radle ich nach Höngen. Von da aus nehme ich die Brücke über die B56n. Es ist nur eine kleine Steigung, aber da meine Lotta sehr spartanisch ausgestattet ist, kommt es mir vor, als ob ich die Seealpen in Italien                 überqueren müsste (ich spreche da aus Erfahrung). Auf dem Weg nach oben mache ich ein paar Bilder...                                                                                                  

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 ►6. Ich fahre noch an zwei nahe gelegenen Anglerteichen vorbei. Friedlich liegen sie da. Hier herrscht noch winterliche Ruhe. Am ersten Teich sitzt ein Graureiher auf einer Erle und ruht.

Der andere Teich sieht eher urig aus. Alte und abgebrochene Stämme liegen herum und bilden eine natürliche Brücke zu einem Hügel, der sich mitten im Teich befindet. Zwei Becken sind diesem Anglerteich vorgelagert. Eins davon war ursprünglich ein Teich. Dieses alte stehende Gewässer wird jedoch nicht mehr zum Angeln genutzt. Das andere Becken verlandet langsam und dient zurzeit eher als kleines Feuchtbiotop, wahrscheinlich ein wunderbares Paradies für Frösche und für andere Amphibien. Einen Moment lang genieße ich den Anblick auf diese Wasserlandschaft. Ein Stockentenpärchen schwimmt am Rand des Teiches an mir vorbei. Obwohl die Vögel an Menschen gewöhnt sind, werde ich genau von ihnen beobachtet und beäugt, bevor sie ins Unterholz verschwinden. Auf der anderen Seite des Teiches dreht einsam eine Nilgans ihre Runden. Es ist ein friedliches Bild.

Als ich mit Lotta zuhause ankomme, sind weit mehr als zwei Stunden vergangen. Zeit, eine Einheit vom Menschen gemacht, die heute keine Rolle spielte,....... nur der ewige Augenblick, der Augenblick in der Natur.

 

Fototour 17:

 

1. Ein beruflicher Termin wurde kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Somit ergibt sich mir die Möglichkeit früh morgens mein altes Hollandrad "Lotta" herauszunehmen und eine Tour in der näheren Umgebung  zu unternehmen. Es wird eine entschleunigte Fahrt werden,  denn es wird langsam mit dem Drahtesel vorangehen. Alles wird per purer Muskelkraft angetrieben. Lotta hat keine Gänge, keinen Hilfsmotor, sie verfügt über eine Rücktritt- und eine Vorderbremse und einen schönen Korb, wo ich heute meine kleinere Kameraausrüstung (bestehend aus Kamera und Reiseteleobjektiv) mitnehmen werde. Verschiedene Punkte möchte ich mit dem Rad ansteuern und sehen, welche schönen Motive sich mir präsentieren werden. Nach den sehr schönen frühlingshaften Tagen kündigen bereits am Morgen Schäfchenwolken und eine gewissen Feuchtigkeit in der Luft den herbeikommenden Wetterwechsel an.

Von Schalbruch aus fahre ich Richtung Havert, wo ich den Fahrradweg  entlang des Saeffelbachs benutze, um nach Höngen zu gelangen.

Das Licht wechselt: Mal kommt die Sonne heraus, mal versteckt sie sich hinter den Wolken. Daraus ergeben sich diverse für das Fotografieren mehr oder minder günstige Lichtverhältnisse, die aber auch für interessante Motive sorgen. Am Bach plätschert das Wasser dahin und manche kleine Steinstufen verwirbeln das kühle Nass, so dass der Bach immer wieder gut durchlüftet wird.


 (Info: Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern)

 

 

►4. Von der Brücke aus rolle ich bergab und fahre durch den Wald Richtung Süsterseel. Der Wald besteht vorwiegend aus Kiefern und Eichen. Eine kleine Parzelle aus Fichten fällt mir auf; Hier mache ich einen Halt, um ein paar Fotos zu schießen und die schönen Eindrücke dieses Waldes einzufangen.

(Info: Bilder lassen sich durch Anklicken auf das Kreuz vergrößern)

 

 

5. Nun rolle ich zum Baggersee, den ich persönlich "Laghetto Leone" nenne, befand sich doch einst die berühmte "Löwensafari"- Anlage an diesem Ort.  An einem geeigneten Platz muss Lotta mal alleine bleiben. Ich schnappe mir die Kamera und schaue auf den wunderschönen kleinen See hinunter. Ein Graureiher ist auf einer Kiefer hoch oben gelandet und blickt ruhig gen See und verschafft sich einen Überblick über die Gesamtlage. Graugänse kommen und gehen, betreiben Gefiederpflege und trinken, zwei Erpel fighten um die Gunst eines jungen Stockentenweibchens, das ganz gelassen dort unten seine Runden schwimmt. Weiterhin dreht ein Kormoran seine Runden, um schließlich auf dem Wasser zu landen und um dort seine Tauchgänge zu machen.  Kurz gesagt: Es ist so einiges los und ich beobachte und fotografiere das tierische Treiben. Es sind Augenblicke, die man/frau nicht vergisst.

 



Keine Tour, aber Überraschendes...

 

 

Ich bin heute ausnahmsweise ohne Kamera unterwegs. Als ich in die Straße, wo unser Haus liegt, einbiege, sehe ich am Himmel eine dunkle Linie, die sich auf uns zubewegt. Die Laute, die ich vernehme, sind nicht die Laute von Wildgänsen. Es sind die Laute von Kranichen. Ich beeile mich und gehe schnell ins Haus, um dort die Kamera zu schnappen. Die Gruppe fliegt über unser Dorf hinweg und zieht weiter Richtung NO.

(Info: Die Bilder lassen sich per Anklicken vergrößern)

 

"Der Flug der majestätischen Kraniche":

Eine Kranichgruppe zieht über uns hinweg
Eine Kranichgruppe zieht über uns hinweg


Angestrahlt
Angestrahlt

 

 

Fototour 16:

 

Das Wetter passt eigentlich überhaupt nicht zum normalerweise kältesten Monat im Jahr. Statt Kälte erlebt die Region vorverlegte Frühlingstage: Einen strahlend blauen Himmel und eine Sonne, die die Temperaturen auf fast 20 °C klettern lässt. Hummeln, erste Schmetterlinge wie der Zitronenfalter und zahlreiche Singvögel erfreuen uns an diesen Tagen mit ihrem Gesang und Erscheinen. Der Frühling ist zum Greifen nahe. Es sind Momente, die man/frau einfach genießen muss, solange sie anhalten. Auch ich bin in meiner Pause draußen unterwegs und versuche diese frühlingshafte "Zwischenzeit" mit allen Sinnen wahrzunehmen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Zum Genießen":

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Die schiefe Pappel weicht
Die schiefe Pappel weicht

 

 

Fototour 15:

 

Der Weg mit der schiefen Pappel, der vom NSG "Hohbruch" in die Niederlande führt, ist Geschichte.... denn die schiefe Pappel sowie einige andere Bäume ihrer Art mussten aus Alters- oder Gesundheitsgründen weichen. Altes macht Platz für neues Leben und auch wenn sich das Bild dieses Weges verändert hat, so wird die Natur wieder ein neues und wunderschönes Bild schaffen.

Nirgendwo wird Anfang und Ende eines Lebens so deutlich sichtbar wie in der Natur. Sie gibt nie auf und steht immer für einen neuen Anfang bereit. Gerade jetzt, wo der Frühling vor der Tür steht, kann man/frau den Neubeginn sehr schön beobachten...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Altes macht Platz für neues Leben..."

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Fototour 14:

 

(Alle Aufnahmen lassen sich per Anklicken vergrößern)

 

Sonne und Wolken in verschiedensten Größen (mal in Weiß, mal in dunklem Grau) wechseln sich ab und sorgen für ein prächtiges Licht- und Schattenspiel.

Je nach Sonneneinstrahlung kommt es zu sehr schönen Farbkompositionen.

 

Naturfarben:

 

 

Ein merklich kühler NW-Wind weht über das Land und bläst die milden, frühlingshaften Temperaturen fort... es ist ja noch Winter! Ein Graureiher, nicht sonderlich begeistert, schützt sich vor der ungemütlichen Ventilation, indem er sich vor eine höhere Schilfwand stellt.

 

 

Licht- & Schattenspiele:

 

Beim Begehen eines waldigen Abschnittes wird eine Spinnwebe von der Sonne erleuchtet:

 

 

An einem Wehr plätschert das Wasser mit einem wohltuenden Säuseln dahin. Die dort entstehenden Blasen und die günstig stehende Sonne nutze ich, um die Spiegelung meiner Person zu fotografieren.

 


 

Bei meiner Wanderung in heimatliche Gefilde komme ich an einem mitten in einem Feld befindlichen Teich vorbei. Ich nähere mich diesem sehr vorsichtig und mache einige Aufnahmen -- noch weit genug entfernt, um ein Stockentenpaar nicht zu stören und um einige Landschaftsbilder zu schießen.

 


Feuchtwiesen
Feuchtwiesen

Fototour 13:

 

Es ist frühlingshaft. Die Nächte sind zwar eisig, aber die Strahlen unseres Sonnensterns schaffen es über Tag zweistellige Temperaturen zu zaubern. Ein Sonnenhoch beschenkt die Region mit tollem Wetter.

Ich schlendere durch ein Gebiet mit viel Totholz und mancher Specht ist zu vernehmen: Entweder ein durchdringendes Hämmern oder quäkende Laute erfüllen in diesem Wäldchen den Raum. Mittelspechte sind zu beobachten. Das viele Totholz bietet einen idealen Lebensraum für die Spechte. Mittelspechte sind nicht so häufig zu sehen wie Buntspechte. Sie sind kleiner als unsere Buntspechte und sie haben -sei es Männchen oder Weibchen- eine rote Kappe (Buntspechte haben eine schwarze Kappe und die Männchen haben zudem einen roten Fleck am Hinterkopf).

Am heutigen Tag erblicke ich in diesem Jahr meinen ersten Schmetterling, einen Zitronenfalter, der vom schönen und warmen Wetter angezogen seine ersten Flüge wagt. Eine Erdhummelkönigin im Gras -noch ein wenig müde vom Winter- sucht nach einem geeigneten Nistplatz. Das Leben in der Natur scheint langsam zu erwachen...

 

"Das langsame Erwachen":

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Spiegelung von Schilfstängeln
Spiegelung von Schilfstängeln

Fototour 12:

 

Es gibt Dinge, denen wir, wenn wir in die Natur hinausgehen, kaum Beachtung schenken. Wir gehen an Wassergräben oder an einem Bachlauf vorbei, aber den Untergrund beachten wir wenig oder gar nicht. So erging es zumindest mir oftmals. Das Wasser ist zwar an mancher Stelle klar, meist ist es jedoch bräunlich und undurchsichtig, weil viele Staub- oder Sandkörner und Schlamm verwirbelt werden. Und was soll schon Sinnvolles dabei herumkommen, wenn man/frau es gar fotografiert? Ich stehe an einem Bachlauf und beobachte die Strömung. Lange Gräser wiegen sich darin. Es ist ein schönes und beruhigendes Bild, was sich mir in diesem Moment bietet und so beschließe ich die Tour dem "Im, Auf- und Um" dieser Wasserwelt zu widmen. Gräser, Schilfstängel, alte Blätter, abgefallene Äste und ... und ... und, die ins Wasser gefallen sind oder durch die starken Regenfälle vom Wasser umspült wurden, bilden nun eine in sich abgeschlossene Welt und bieten vielen Lebewesen, die wir nicht einmal sehen, einen optimalen Lebensraum. Licht-und Schattenspiele im und auf dem Wasser regen die Phantasie an. Ein spannendes kleines Universum, das Aufmerksamkeit verdient...

 

"Im-Um-Auf": Kleine Wasserwelten (ohne Worte-einfach schauen)

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Auf Tour
Auf Tour

Fototour 11:

 

Die Sonne lässt sich langsam wieder blicken. Heute sind zwar noch Schleierwolken zu sehen, die das klare Auftreffen der Strahlen verhindern und den Blick gen Himmel leicht trüben, aber der Aufenthalt im Freien macht Spaß und tut gut.

Mein Hund, meine Kamera und ich wollen heute vom NSG Hohbruch in das benachbarte niederländische Renaturierungsgebiet gehen, wo ein Bachlauf leicht mäandrierend die Landschaft durchzieht. Dieser wird von verschiedenen Wassergräben von deutscher und niederländischer Seite gespeist.

Der Gesang diverser Singvögel wie Rotkehlchen, Buchfink, Lerche, Meise, Grünfink und Co. verkünden den herannahenden Frühling. Im Laufe der Zeit werden immer mehr Singvögel die Luft der Region mit ihren Stimmen erfüllen. Es wird ein wenig dauern, bis alle Vögel, die nicht hier überwintert haben, eintreffen.

Wir kommen an unserem Zielort an. An dieser Stelle haben wir die Möglichkeit, nah am Bachlauf zu laufen und uns in Ruhe umzuschauen. Der Bach ist gut gefüllt, mancherorts hat das Wasser den Lauf in die Wiese hinein verlegt. Der Boden lässt unter unseren Füßen leicht nach. Gräser und Schilf ragen empor und stehen stramm in einer Linie. An wenigen Stellen, wo viel Schatten und kaum Strömung herrscht, ist eine ganz leichte Eisschicht zu sehen. Einige Bäume des nahe angrenzenden Waldes sind durch Stürme umgeknickt und bilden für manches Tier eine willkommene natürliche Brücke, um den Bach zu überqueren. Auch ein paar Stockenten haben sich hier eingefunden und drehen genüßlich ihre Runden. Wild und urig sieht es teilweise aus. So kann man/frau gut beobachten, wie es ausschaut, wenn der Mensch nicht in die Natur eingreift. Motive für mich ohne Ende und es ist immer wieder eine Freude, wie viel die hiesige Natur zu bieten hat....

 

"Zum Bachlauf":

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Unterwegs...
Unterwegs...

Fototour 10:

 

Am Wochenende regnete und stürmte es heftig. Langsam hat sich die Lage wieder beruhigt. Ich besuche mit Hund und Kamera das NSG "Hohbruch" und das NSG "Im Eiländchen" und möchte sehen, wie und ob sich die Landschaft nach diesem sehr unruhigen Wetter geändert hat.

Einige Bäume sind umgeknickt. Die Wassergräben sind gut gefüllt. Nichts ist mehr von der Trockenheit des letzten Sommers zu spüren, die der Natur über Wochen so zu schaffen machte. Teile der Wiesen haben sich zu kleinen Seen gewandelt. Durch die starken Regenfälle haben sich diese weiterhin ausgebreitet. Die kleine Gruppe von Wildgänsen, die zurzeit hier rastet, freut es. Hier wird geruht, gefressen und Gefiederpflege betrieben. Ein beschauliches Bild....

Auf der niederländischen Seite im renaturierten Gebiet hat sich eine größere Anzahl von Lachmöwen niedergelassen. Zwischendurch steigt die weiße Schar in die Lüfte und es erscheint einem, als ob ein heller Wattebausch abheben würde. Mittendrin sind ein paar schwarze Flügelpaare zu erkennen. Es sind Krähen und Dohlen, die ein wenig mitmischen möchten im Spiel des Lebens. Das Licht verdunkelt sich zusehends und mein Hund und ich werden von einem kleinen Wolkenbruch überrascht. Meine Kamera wird schnell noch in die wetterfeste Tasche eingepackt, während mein treuer vierbeiniger Begleiter und ich Schutz an einer Baumreihe finden. Es dauert ca. 10 Minuten, bis wir wieder unsere Wanderung fortsetzen können. Am Horizont lassen sich kleinere Wolkenlücken erspähen. Hinter den grauen Wolken ist der Himmel blau :o)

Zum Fotografieren ist das Licht nicht besonders gut, aber wenn man/frau in der Natur unterwegs ist, dann muss man/frau es nehmen, wie es kommt.

Auch im NSG "Im Eiländchen" haben sich die Feuchtwiesen sichtlich ausgedehnt. Das Gebiet ist feucht und sumpfig. Als ich die freie Wiesenfläche betrete, um eine paar Aufnahmen zu machen, spüre ich, dass der Boden nachgibt.

Zum Ende meiner Tour, als ich in den Hohbruch hineingehe, scheint ein wenig die Sonne. Die Luft ist klar. Am Klang der Stimmen der Singvögel merke ich: Es liegt ein Flair von zartem Frühling in der Luft.....

 

"Nach der Sturm- & Regenzeit":

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Wenn die Wildgänse kommen...
Wenn die Wildgänse kommen...

Fototour 9:

 

Es ist ein schöner Tag: Wolken und Sonne wechseln sich ab. Ich beschließe, einen größeren Rundgang zu machen. Vom NSG Hohbruch geht es zunächst  Richtung niederländische Grenze, wo ich das weite Land mit den tollen Wolkenformationen fotografieren möchte.

Das nächste Ziel ist das Naturschutzgebiet "Im Eiländchen", das sich auf deutschem Gebiet befindet und im nördlichen Teil des Ortes Schalbruch liegt. Dieses NSG ist ca. 50 ha groß und besteht vorwiegend aus sehr feuchten Wiesen. Der Rest wird aus einer nassen Ödfläche, einem kleinen Mischwaldgebiet und einer größeren Riedfläche gebildet.  Es geht nahtlos ins "Haeselaarsbroek" auf niederländischer Seite über. Sowohl das NSG " Im Eiländchen" als auch das "Haeselaarsbroek" sind aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte eine Einheit: Noch vor ca. 10.000 Jahren war das Gebiet ein Stück der stark mäandrierenden Maas. Da der Flussarm jedoch vom Strom abgeschnitten wurde, entstand im Laufe von mehreren Tausend Jahren eine Moor- und Sumpflandschaft.

Am Himmel hört man/frau ein paar Wildgänse, ein Vortrupp, wie sich später herausstellt, für eine ganze Gänseschar...

Ich passiere den nördlichen Teil von Schalbruch und gehe dann wieder in den Hohbruch hinein. Immer mehr Wolken schieben sich vor die Sonne und verdunkeln die Landschaft. Doch dann taucht von Weitem am Himmel eine weitaus dunklere, laute und sich auf den Ort zubewegende Wolke auf. Es ist ein überragendes Naturschauspiel, was sich dort abzeichnet: Hunderte und Aberhunderte von Wildgänsen kreisen mittlerweile laut schnatternd über dem Hohbruch. Eine größere Gruppe setzt hier zur Landung an, um eine Pause auf den Feuchtwiesen einzulegen und neue Kraft für den Weiterflug zu schöpfen. Ich weiss gar nicht, wo ich noch meine Kamera hinhalten soll: Überall sind Gänse! Es ist eine Freude, dies zu beobachten und ich bin dankbar, dass ich das erleben darf.

Der größte Teil dieser Schar besteht aus Saatgänsen, die man an ihrem dunkleren Kopf erkennen kann. Darunter mischen sich einige Grau- und Blässgänse. Im Minutentakt fallen sie regelrecht in das Gebiet des Hohbruchs ein....

 

"Schönes Land und wilde Gänse":            Gan"s" schön viel los in der Region!

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Graureiher fühlen sich wohl
Graureiher fühlen sich wohl

Fototour 8:

 

In der Nacht zum Monatsbeginn hat es geschneit. Der Tag jedoch ist relativ mild, so dass vom Schnee nur noch wenige weiße Flicken im Grünen zu sehen sind. Die Sonne kommt hervor und bringt ein wenig Wärme mit sich. Es ist nicht nur ein erhellender, sondern auch ein schöner "Wohlfühl-Wintertag ". Schön, dass einem beim Fotografieren nicht direkt die Finger abfrieren. Im hiesigen Naturschutzgebiet und in der nahe umliegenden Grenzregion haben Regen und Schnee die Wiesen geflutet und es sind einzelne kleine Seenlandschaften entstanden. Die Gewässer sind teilweise durch die niedrigen Temperaturen in den letzten Tagen gefroren, jedoch durch die nun über 0°C herrschenden Temperaturen wandelt sich das Eis allmählich in Wasser um. Dort, wo noch der Schatten die Machtstellung inne hat, dauert dieser Prozess ein wenig länger. Die Anzahl der Graureiher auf den Feldern hat zugenommen: Jung- und Alttiere schauen sich nach Fressbarem um und werden schnell fündig. Auch Silberreiher mischen sich darunter. Sie sind recht scheu, so dass sie öfter ihre Flucht in den Himmel suchen, um dann in weiterer Ferne wieder zu landen, um dort ihr Jagdglück zu versuchen. Hier und da lassen sich einzelne Nilganspärchen beobachten. Durch den Klimawandel und die dadurch resultierende Verschiebung der Jahreszeiten haben sich die Flug-und Routezeiten der Wildgänse geändert. Gespannt warte ich noch auf ihre Ankunft. Einige kleinere Graugansgruppen konnte ich schon sichten, jedoch der größere Zug lässt noch auf sich warten... Hoffentlich bleibt er nicht ganz aus, denn es ist immer faszinierend ihn zu sehen und zu beobachten. Die Kulisse des Hohbruchs und der umliegenden Region laden jedenfalls durch ihre tolle Landschaft auf ein Verweilen ein.....

An einer hohen Pappel ist ein buntes plapperndes Treiben zu vernehmen: Es ist eine Schar von Wacholderdrosseln, die es sich weit oben im Geäst gemütlich gemacht hat, um dort die Wärme der Sonne zu tanken. Da ich diesen Ort passieren muss, denn hier führt mein Weg weiter entlang, verstummt plötzlich der Gesang und alle Drosseln, bis auf zwei, verlassen den Baum, um sich auf einer anderen Pappel auf der gegenüberliegenden Seite niederzulassen. Die zwei "Tapferen" harren jedoch weiter aus und lassen sich durch mich dort unten gar nicht stören und genießen weiter ihr Sonnenbad.

Wacholderdrosseln kommen meist in großen Schwärmen aus dem Norden im Winter zu uns. Ihre typischen Merkmale sind ihr grauer Kopf, der rotbraune Rücken und der graue Bürzel. Dieser fällt vor allem im Flug auf.

 

"Ein milder Monatsanfang":

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Unterwegs in der Natur
Unterwegs in der Natur
Auf Fototour
Auf Fototour

"Wer sich für die Natur keine Zeit nimmt, wird sie auch nie richtig verstehen lernen."

(Homepageherausgeberin, *1966)

 

"Naturaufnahmen mit Sprüchen & kleinen Texten": Bilder werden  mit Sprüchen, Zitaten oder kleineren Texten kombiniert. Die hier gezeigten Bilder sind in meiner Heimat tief im Westen Deutschlands entstanden. Mein Hauptaugenmerk liegt auf der Naturfotografie. Es soll zum Nachdenken, "In-sich-"Ruhen und Genießen der herrlichen Landschaft dienen. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und Schauen...

 

(Info: Alle Bilder lassen sich per Anklicken vergrößern)

 

Fotografieren im Westen-meine Fotowelt