Fotos

 

"Winter - Stille! Stille schafft Raum der Stimme der Seele zu  lauschen."

(von der Homepageherausgeberin, * 1966)                   

                               


Auf Fototour
Auf Fototour

 

 Fototour 82-84:

 

Am Ende des Monats wurden uns in der Region ein paar schöne Tage geschenkt. Sonne und Wolken wechselten sich ab und brachten verschiedene Licht- und Schatteneffekte und wunderschönes Licht zum Vorschein.

An diesen Tagen war ich an verschiedenen Stellen mit der Kamera unterwegs: Im NSG Hohbruch und in IJzerenbos (NL),  im nahegelegenen renaturierten Feld- und Wiesengebiet und in der Region zwischen Havert und Isenbruch am Saeffelbach und bei "Am Alfensweid".

 

NSG Hohbruch und IJzerenbos:

 

Die Waldgebiete sind in weiten Teilen sich selbst überlassen, was dem ganzen etwas Uriges und Urwüchsiges verleiht. Viele Tothölzer, alte Wurzeln und umgekippte Stämme findet man/frau dort vor. Bei genauerer Betrachtung stellt man/frau mit Erstaunen fest, wie viel Leben noch darin steckt und wie viele verschiedene Strukturen sich dort befinden: Ein absolutes Paradies für Naturfreunde und für Naturfotografinnen und Naturfotografen. Wassergräben durchziehen dieses Territorium. Meterhohe Schilfe ragen empor. Je nach Lichteinfall werden die Spitzen zu leuchtenden Naturlaternen.

Man/frau kann viel entdecken und hier ist es möglich, den Alltag komplett zu vergessen, wenn man/frau sich in den Bann der Natur hinein ziehen lässt...

 

Ich freue mich schon bereits jetzt auf die zukünftigen, sich mir bietenden -fast schier- unendlichen Möglichkeiten des Fotografierens und des Entdeckens in diesen Gebieten.

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Wenn der Tag sich langsam neigt:

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Saeffelbach/"Am Alfensweid":

 

Als ich in der Nähe des Saeffelbachs auf Tour bin, komme ich unweigerlich auch am Teich "Am Alfensweid" vorbei. Hier stehen alleeartig alte große Esskastanien, die einige Dekaden hinter sich gelassen haben. Ihre Stämme und ihre knorrigen Gesichter zeugen von einem unschätzbar erlebnisreichen Leben.

 

"Fluss, Teich, Land" :

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Die renaturierte Feld-& Wiesenregion auf niederl. Seite (direkt am Hohbruch angrenzend):

 

An der Grenze zum Hohbruch gibt es auf niederländischem Boden eine renaturierte Wiesenlandschaft. Bewirtschaftete Felder und das renaturierte Land werden durch einen Wassergraben natürlich getrennt. Hier fühlen sich Graureiher -im Winter auch Silberreiher- und viele andere Vogelarten sehr wohl. In den kalten Wintermonaten (meist im Januar/Februar) dienen die Felder um den Hohbruch -sei es auf deutscher als auch auf niederländischer Seite- als Rastplatz für diverse Wildgansarten.

 

"Weites Land":

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Fototour 81:

 

Zum Greifen nah
Zum Greifen nah

 

Licht und Schatten: Nach einem klaren herrlichen Tag, kehrt graue Trübnis ein. Ich mache einen Spaziergang im niederl. IJzerenbos. Viele Teile des Waldes bleiben sich selbst überlassen. Nur, wo Menschen zu Schaden kommen könnten, wird eingeschritten. Totholz ist hier reichlich zu finden und auch eine unglaubliche Vielfalt an Leben. Ein Baum ist vor langer Zeit zu Fall gekommen -wahrsheinlich bei einem der Stürme- und umklammert mit seinen morschen mit Moos und Flechten ummantelten Ästen, die langen ausgespreizten Fingern ähneln, eine Birke (siehe Bild oben). Ich schaue mich dort um: Kleine Pilze wachsen heraus und stehen dort wie kleine Zinnsoldaten und bewachen ihr Territorium... (siehe Bild unten)

 

Eine Pilzkolonie auf Totholz
Eine Pilzkolonie auf Totholz

Die Natur hat viele Gesichter
Die Natur hat viele Gesichter

 

 

 

Fototour 80:

 

Nach einem grauen und feuchten Vortag, erhellt am hiesigen Tag ein strahlend blauer Himmel die Region. Die durch den Nebel verwischten Konturen gehören nun der Vergangenheit an. Eine klirrend klare Kälte hat das Land nun fest in ihrem Bann. Flüssiges Nass wurde über Nacht in Abertausende weiße kleine Eiskristalle gewandelt. Der Boden gleicht einem zart weißen Teppich.

Heute bin ich in der heimatlichen Grenzregion unterwegs: Die Bäume sind kahl. Ihre nackten Äste durchziehen wie ein Adernsystem die luftige Höh. Das Leben in ihnen wurde hinuntergeschaltet, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Ruhe kehrt ein.

Dort, wo die Strahlen durch den niedrigen Stand der Wintersonne den Boden nicht erreichen, liegt ein permanent kalter Schatten vor. Herabgefallene Blätter, die hier den Weg säumen, tragen ein Gewand aus kleinen weißen Kristallen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Ein klirrend kalter schöner Spätherbsttag":

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Fototour 79:

 

Nebelumhüllt: Der Baggersee zwischen Tüddern & Süsterseel
Nebelumhüllt: Der Baggersee zwischen Tüddern & Süsterseel

 

Nebel und Feuchtigkeit umgeben das Land und tauchen es in einen grau-weißen Schleier. Konturen verschwimmen, eine scharfe Sicht der Dinge ist fast unmöglich... die Landschaft beherbergt eine mystische Atmosphäre, die eine -dem Wetter geschuldet- besondere Schönheit aufweist.

Ich bin mit meiner Kamera auf Tour, um dieses Phänomen im Bild einzufangen.

Die Luft ist schwer und das weiße neblige Nass kriecht durch alle Ritzen und Poren. Es klebt förmlich an meinem Körper, als ich mich am Baggersee und am in der Nähe befindlichen Anglerteich umschaue. Pinien ragen hoch empor und gleichen schwarzen Stäben, die einen Versuch starten, mit dem Himmel auf Tuchfühlung zu gehen...

 

"Eine im Nebel getauchte Landschaft":

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1. Pinien und Birken im Nebel:

 

 

2. Der Angelteich im grau-weißen Scheier:

 


Spätherbst
Spätherbst

Fototour 78:

 

Stürmisch jagt ein Tief das andere. Regen mischt sich hinzu und peitscht einem regelrecht ins Gesicht. Als an einem Nachmittag dieses unangenhme Wetter Pause macht und sich sogar die Sonne ein wenig blicken lässt, packe ich meine Kamera und schaue, wie sich die Landschaft verändert hat. Die meisten Bäume im NSG Hohbruch und in der Grenzregion haben ihre Blätter abgestreift. Nackt stehen sie nun da und zeigen ihren Stamm und ihr Geäst, das wie große Fühler in die Landschaft und in den Himmel ragt. Einige Silber-und Graureiher okkupieren die Felder und Wiesen und fressen sich satt. 

Spätherbstliche Atmosphäre macht sich breit. Der Winter hält bald Einzug und ist nicht mehr aufzuhalten. Die Natur macht endgültig Pause...

 

 

 

 

 

"Spätherbstlich":

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Unterwegs in der Natur
Unterwegs in der Natur
Auf Fototour
Auf Fototour

"Wer sich für die Natur keine Zeit nimmt, wird sie auch nie richtig verstehen lernen."

(Homepageherausgeberin, *1966)

 

Auf "Ein Foto & mehr" wird in regelmäßigen Abständen ein Bild präsentiert und mit Sprüchen, Zitaten oder kleineren Geschichten dokumentiert. Die hier gezeigten Bilder sind in meiner Heimat tief im Westen Deutschlands entstanden. Mein Hauptaugenmerk liegt auf der Naturfotografie. Es soll zum Nachdenken, "In-sich-"Ruhen und Genießen der herrlichen Landschaft dienen. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und Schauen...

 

(Info: Alle Bilder lassen sich beim Weiterlesen der Artikel per Anklicken vergrößern.)

 

Fotografieren im Westen-meine Fotowelt