Der C-Falter

Ein C-Falter -  das weiße "C" an der unteren Flügelseite gab ihm diesen Namen
Ein C-Falter - das weiße "C" an der unteren Flügelseite gab ihm diesen Namen

 

Es ist ein schöner warmer sonniger Sommertag.

Ich bin unterwegs, um den C-Falter zu fotografieren. Bei den letzten Spaziergängen war mir der orange-farbene Falter immer wieder aufgefallen und ich hatte mir fest vorgenommen, diesem hübschen Schmetterling fotografisch meine Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Die C-Falter (Polygonia c-album) erreichen eine Flügelspannweite von 40 bis 50 Millimetern. Die Flügel sind sehr variabel gefärbt und am Rand auffällig gezackt. Sie haben orange gefärbte Oberseiten, die mit einem schwarzen, braunen und gelben Fleckmuster gezeichnet sind.

Die Flügelunterseiten des C-Falters sind dunkelbraun, hellbraun, grau oder gelblich gefärbt. Auffällig ist hier die weiße, C-ähnliche Zeichnung, die dem Falter seinen Namen gab. Die Falter der ersten Generation haben meist helle Flügelunterseiten, die der späten ersten und der zweiten sind eher dunkler gefärbt und haben zusätzlich eine leicht dunkelgrüne Marmorierung.

Die Raupen werden ca. 30 Millimeter lang. Sie sind orangebraun gefärbt und haben eine schwarze Zeichnung. Die hinteren beiden Drittel des Körpers sind am gesamten Rücken komplett weiß gefärbt, das vordere Drittel ist gelb und schwarz gezeichnet. Dazu sind jeweils die am ganzen Körper vorhandenen Dornen am Rücken weiß bzw. gelb. An den Seiten sind sie orangebraun gemustert. Auf der Kopfkapsel sitzen zusätzlich zwei schwarze Dornen. Junge Raupen sind im Grundton schwarz gefärbt.

 

Die C-Falter sind in ganz Deutschland verbreitet und fast überall häufig.

Die C-Falter fliegen je nach Region entweder in einer Generation von Anfang Juli und nach der Überwinterung bis Anfang Juni oder in zwei Generationen von Ende Juni bis Ende Juli und von Mitte August und nach der Überwinterung bis Anfang Juni des darauffolgenden Jahres. Man kann die Falter also im Prinzip mit den Überwinterungsquartieren das ganze Jahr über antreffen. Im Sommer werden besonders südexponierte Salweiden-, Hasel- und Ulmengebüsche bevorzugt. In Gärten benutzen die Falter gerne Beerensträucher wie Stachel- und Johannisbeere und nektarreiche Gartenblumen wie den Sommerflieder als Nektarpflanzen. Im Hochsommer saugen die Falter auch gern an Fallobst. Im Frühjahr kann man die Falter an blühenden Weidenkätzchen beobachten.

Die Weibchen des C-Falters legen etwa 250 Eier einzeln auf die Futterpflanzen ab. Die Raupen schlüpfen nach zwei bis drei Wochen. Man findet sie von Mai bis Juli bzw. von Mai bis Juni und von Juli bis August. Als Raupennahrungspflanzen dienen: Salweide (Salix caprea), Hasel (Corylus avellana), Flatter-Ulme (Ulmus laevis), Feld-Ulme (Ulmus minor), Berg-Ulme (Ulmus glabra), Hopfen (Humulus lupulus), Große Brennnessel (Urtica dioica), Stachelbeere (Ribes uva-crispa), Rote Johannisbeere (Ribes rubrum).

Die Raupen leben als Einzelgänger und halten sich tagsüber auf der Blattunterseite auf. Nach sechs Wochen sind sie ausgewachsen. Die Puppe ist wie auch die Falter sehr außergewöhnlich gebaut. Sie sind in der Mitte tief eingeschnürt und haben am Rücken vorne einen deutlichen Höcker. Nahe der Verengung haben sie sechs metallisch glänzende Flecken. Die zweite Generation überwintert als Falter.

 

C-Falter leben oft an Waldwegen und -rändern. Sie sind deutlich an mittel bis feuchte Wälder und Gebüsche gebunden, z.B. Auwälder.

(Quelle Text: https://www.deutschlands-natur.de)

 

Der C-Falter:

(Alle Bilder wurden mit einer Panasonic Lumix DMC-FZ72 aufgenommen & lassen sich per Anklicken vergrößern)

 

 

Weiter auf meiner Tour kommen mir noch weitere interessante Motive vor die Linse, an denen ich nicht vorbeigehen kann ...

 

Zufallsbegegungen:

 

Die hiesige Natur ist wunderschön und hält immer wieder wundervolle Motive bereit. Es ist wichtig, dass sie weiterhin erhalten bleibt und dass der Mensch alles dafür tut, sein Zuhause zu schützen...

 

[HINWEIS: Mir wurde eine Panasonic Lumix DMC-FZ72 zum Testen zur Verfügung gestellt. Ich habe zwei Fototouren damit gemacht. Die Kamera ist gut ausgestattet und hat einen großen Brennweitenbereich. Mich selbst konnte sie jedoch nicht überzeugen, denn die Bildqualität war nicht so gut, wie ich angenommen hatte.]

"Wer sich für die Natur keine Zeit nimmt, wird sie auch nie richtig verstehen lernen."

(Homepageherausgeberin, *1966)

 

 


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