Im NSG "Hohbruch"

Der Farn, eine Pflanze, die bereits seit Millionen von Jahren auf der Erde existiert
Der Farn, eine Pflanze, die bereits seit Millionen von Jahren auf der Erde existiert

 

 

 

In der Heinsberger Region gibt es einige Naturschutzgebiete. Eines davon ist das NSG „Hohbruch“, ein kleines Naturschutzgebiet tief im Westen der Region, westlich des Ortes Schalbruch im Selfkant. Es ist mit 32,20 ha Größe ein relativ kleines Gebiet, was jedoch viel zu bieten hat. Als Hobby-Naturfotografin habe ich hier bereits Vieles entdecken und fotografieren dürfen. Es ist die Artenvielfalt, die dieses Naturschutzgebiet uns schenkt, was es so wertvoll macht. Libellen, Schmetterlinge, Singvögel und viele andere Tier- und Pflanzenarten finden hier einen optimalen Lebensraum.

Wer mit offenem Herzen und offenen Augen der Natur begegnet, wird feststellen, dass es gerade diese für uns alltäglich und selbstverständlich gewordenen Dinge sind, die uns wieder in die richtige Balance im Leben zurückrufen und dass es die Augenblicke des Innehaltens und der Ruhe sind, die den Geist, die Seele und den Körper neue Kraft schöpfen lassen, vor allem in Zeiten wie diesen, wo der Coronavirus vielen Menschen Einiges psychisch abverlangt.

 

"Wer langsam schlendert, sieht am meisten von der Landschaft.“

 

So heißt ein englischer Spruch. Wenn man beim Schlendern noch eine Kamera dabei hat, so geht das Gefühl von Zeit und Raum gänzlich verloren. So ergeht es mir zumindest an diesem Nachmittag, als ich das kleine Naturschutzgebiet „Hohbruch“ und sein näheres Umfeld besuche.

Der Himmel ist teilweise von dicken grauen schweren Wolken bedeckt. Lücken lassen die Sonne hervorlugen. Der Wettstreit zwischen Licht und Schatten sorgt für faszinierende Farbenspiele in der Landschaft. Dem leicht wehenden Wind verdanke ich, dass ich bis zum Schluss nicht nass werde.

 

 

 

 

Als ich zuhause ankomme, habe ich eine Speicherkarte voller Bilder im Gepäck und stelle zudem noch fest, dass ich mehr als drei Stunden unterwegs war. Das „Raum-Zeit-Kontinuum“ hat mich wieder. Bis dahin war ich in einer Art „Natur-Vakuum“ unterwegs, das mich die Zeit völlig vergessen ließ. Angesichts dieser Tatsache frage ich mich: Muss man wirklich weit weg, um Zufriedenheit zu empfinden? Schließlich nimmt man sich ja überall, wo man hingeht, mit... was spielt da die Entfernung für eine Rolle?

 

Die Entdeckungs- & Abenteuerreise vor der Haustür:

(Alle Bilder wurden mit einer Nikon D70s aufgenommen & können per Anklicken auf das Kreuz vergrößert werden)

 

Bäume & Landschaften:

 

Wildblumen & Gräser:

 

Tierische Mitbewohner:

 


"Wer sich für die Natur keine Zeit nimmt, wird sie auch nie richtig verstehen lernen."

(Homepageherausgeberin, *1966)

 

 

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