Bruchwälder, naturbelassene Waldareale & mehr

Mitten im Wald
Mitten im Wald

 

 

 

Dass man beim Fotografieren immer mehr über die Natur hinzulernt, hat die heutige Fototour wieder aufs Neue bewiesen. Es ist ein herrlicher Frühlingstag und ich bin mit meiner Kamera unterwegs. Ich besuche einen Erlenbruch, passiere naturbelassene Waldareale, entdecke Tümpel und durchstreife Wiesenflächen, wo ich schönen Pflanzen und Schmetterlingen begegne.... ein absolutes Naturabenteuer.

 

(Info: Alle Bilder wurden mit einer Sony Alpha 37 gemacht & lassen sich per Anklicken vergrößern)

 

 

 

 

 

 

 

Der Korridor
Der Korridor
Die sternenförmige Wurzel
Die sternenförmige Wurzel
Stille Momente
Stille Momente

 Bruchwälder Teil 1:

 

In unserer Region gibt es Erlenbruchwaldbereiche, wo die Schwarzerle dominiert. Die Borke dieses Baumes ist grau bis schwarzbraun und rissig gefeldert. Seine Äste wachsen nahezu waagerecht. Die Winterknospen sind klebrig, ebenso die jungen, unbehaarten Zweige. Die Blätter der Schwarzerle sind rundlich bis verkehrt-eiförmig mit abgerundeter, eingekerbter Spitze. Die Blütenkätzchen findet man von März bis April vor. Vor dem Laubaustrieb sind die männlichen Kätzchen gelblich grün und ca. 5 bis 10 cm lang, die weiblichen sind kleiner und rötlich gefärbt. Die Fruchtzapfen sind dunkelbraun und gestielt. Die Schwarzerle ist ein Baum des Tieflands und der Mittelgebirge (bis 1000 m Höhe). Sie liebt feuchte und nasse Böden. Erlen gehen mit Strahlenpilzen im Boden eine Symbiose ein, wodurch sie den Stickstoff in der Luft als Nährstoff nutzen können. Dies und ihre Nässeverträglichkeit macht sie zu einem wichtigen Pioniergehölz.                             ▲

 

Erle & Birke
Erle & Birke
Kronengeflüster im Wind
Kronengeflüster im Wind

 

 

 

 

 

Der Erlenbruchwald bildet das dauerhafte Endstadium der Verlandung von Nassstandorten. Es entsteht so letztendlich ein verzahntes, von den jeweiligen Wasserständen beeinflusstes Mosaik aus Erlen, Eschen und Moorbirken, das in Eichen- und Hainbuchenbestände übergeht. In der Krautschicht dieser Feuchtwälder dominieren Sumpfpflanzen, wie Seggen, Farne und Waldmoose, aber auch Sumpfdotterblume oder Schwertlilie in lichteren Bereichen. Zu den Ufern anliegender Gewässer hin gehen die Erlenbruchwälder meist in Weidengebüschmäntel und Röhrichtgesellschaften über. Hier trifft man auf Rohrammern, Teich- und Sumpfrohrsänger und Wasserrallen, aber auch den Eisvogel und Weidenmeisen.

(Fortsetzung weiter unten)

 

Wenn Farne langsam erwachen...
Wenn Farne langsam erwachen...

 

 

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Die Sumpf-Segge
Die Sumpf-Segge

Zur Sumpf-Segge (Carex acutiformis):

 

Die Sumpf-Segge (Carex acutiformis), auch als Scharfkantige Segge bezeichnet, ist ein in Mitteleuropa verbreiteter und meist häufig vorkommender Angehöriger der Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae).

Die Sumpf-Segge ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 30 bis 120, zuweilen bis 150 Zentimetern erreicht. Die aufrecht wachsende Pflanze bildet sehr lange, kräftige und dicke und tiefreichende Ausläufer (Rhizome). Die neu angelegten Ausläufer sind weiß mit weißlichen Niederblättern, die länger als die Glieder sind. Ältere Ausläufer sind gelblich mit bräunlichen schnell vergehenden Niederblättern. Die Blütenstängel sind scharf dreikantig und oben rau. Die Seitenränder der allmählich zugespitzten Blattspreiten sind zurückgeschlagen (Knickrandblatt). Sie sind 4 bis 9, manchmal auch bis zu 18 mm breit, flach und grün. Unterseits sind die Blätter typisch blaugrün und liniert, oberseits sehr rau. Der Triebgrund ist stumpf-dreikantig und rot angelaufen. Die Blattscheiden sind dreikantig, rot und sehr hoch gehend. Die vordere Scheidenwand ist weißhäutig und ausgesprochen netzfaserig. Der obere Rand ist nach unten tief ausgebogen. Die Blatthäutchen sind stumpf rundlich.

Der Blütenstand erreicht Längen bis über 30 Zentimeter. Das Riedgras gehört zu den verschiedenährigen Seggen, bei denen die Ähren der beiden Geschlechter unterschiedlich gestaltet sind. Die oberen meist zwei bis drei männlichen Ährchen sind von dick-länglicher Gestalt. Sie besitzen stumpfe untere Deckblätter. Die unteren zwei bis drei weiblichen Ähren sind dicht blühend, sitzend oder kurz gestielt, etwa 2 bis 6 Zentimeter lang, 7 bis 8 Millimeter dick, aufrecht stehend und walzlich geformt. Das unterste Tragblatt überragt den Blütenstand oft sehr weit. Die Spelzen sind stachelspitzig und rotbraun mit hellem Mittelnerv. Die Fruchtschläuche sind eiförmig oder länglich-eiförmig, zusammengedrückt, 4 bis 5,5 Millimeter lang und dunkelgrün bis gelblich gefärbt. Sie sind in einen kurzen Schnabel verschmälert. Der Fruchtknoten ist dreinarbig. Die Sumpf-Segge blüht in der Zeit von Mai bis Juni.

 

Die Sumpf-Segge ist ein Rhizomgeophyt bzw. eine Sumpfpflanze. Durch die dickwalzigen männlichen Blütenstände findet eine besonders hohe Produktion an Pollen statt. Blütezeit ist von Mai bis Juni. Die vegetative Vermehrung erfolgt durch die unterirdischen Ausläufer. Die Früchte erfahren eine Schwimmausbreitung. Fruchtreife ist von Juli bis August.

Die Sumpf-Segge kommt von Skandinavien bis ins südliche Europa vor. Ferner ist sie in Teilen Asiens und Nordafrika zu finden. Nach Nordamerika wurde die Segge eingeschleppt. Sie ist ein eurasisch-subozeanisch-submediterranes Florenelement. In Österreich kommt die Art zerstreut vor, während sie in der Schweiz verbreiteter ist. Sie ist in Deutschland im gesamten Gebiet verbreitet und meist häufig anzutreffen.

Die Sumpf-Segge wächst in Großseggenrieden, Zwischenmooren, Feuchtwiesen und Auenwäldern. Sie bevorzugt nasse, zeitweilig überschwemmte, nährstoff- und basenreiche, mäßig saure, humose Torf- und Tonböden.

 

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 Fortsetzung: Bruchwälder Teil 2

 

Die wirtschaftliche Nutzung solcher Bruchwaldgebiete diente in früheren Zeiten in erster Linie der Brennholzversorgung. Man setzte zu diesem Zweck vor allem Erlen auf den Stock, schlug sie also nah am Boden, direkt über der Wurzel ab. Durch den anschließenden Austrieb aus dem Stumpf stellte sich eine vielstämmige Wuchsform ohne Hauptstamm ein, so dass in regelmäßigen Intervallen von 10 bis 20 Jahren Stangenholz oder kleinere Stämme gewonnen werden konnten. Das fortgesetzte Schneiden und Wiederaustreiben ließ im Laufe der Zeit besonders markant gewachsene Bäume entstehen, deren Stämme meist gekrümmt oder verdreht und im Vergleich zum großen Wurzelstock unproportional dünn bemessen waren. Es entstanden in zahlreichen feuchten Bruchgebieten die sogenannten Niederwälder. Seitdem sich diese sehr arbeitsintensive Niederwaldwirtschaft jedoch nicht mehr lohnte, wurden auf vielen ehemaligen Erlenstandorten aus forstwirtschaftlichen Gründen Pappeln angepflanzt. Die funktionslosen Niederwaldreste oder auch sonstigen Erlenbestände wurden so zunehmend zurückgedrängt. Viele Erlenbruchwälder hat man auch nach Grundwasserabsenkungen gerodet oder sie sind durch die Aufhebung der artenselektierenden Staunässe allmählich von konkurrenzstärkeren Gehölzen verdrängt worden. Andere typische Erlenbruchwälder haben jedoch auch bis heute in einer relativ naturnahen Ausprägung überdauert. So sind vor allem entlang der Niers und ihren Nebenflüssen, oder in verlandeten Altmäandern noch zahlreiche dieser Waldgesellschaften erhalten geblieben.

Bruchwälder haben sowohl für den Arten- und Biotopschutz, als auch für das Landschaftsbild eine wichtige Bedeutung. Ausgedehnte Waldbereiche, aber auch kleinere Waldreste oder Gehölzansammlungen, prägen natürlicherweise vielerorts die Vielfalt und Eigenart dieser von Gewässern bestimmten Region. Ein wichtiges Ziel des Naturschutzes stellt in diesen Bereichen die Stabilisierung des Wasserhaushaltes auf das erforderliche Niveau dar.

 

 

(HINWEIS: Diashow, bitte auf das Kreuz klicken!)

 

 

Ich setze meine Fototour fort. Felder und Wiesen trennen unterschiedliche Waldgebiete voneinander. Es dauert nicht lange, bis ich in ein Waldgebiet vordringe, das sich selbst überlassen ist. Dieser Teil des Waldes wird nicht forstwirtschaftlich genutzt, so dass Bäume nicht gefällt werden, um Holz zu ernten. Totholz und herabgefallene Äste werden liegen gelassen. Es handelt sich hier um ein Wald-Juwel. Diese Schätze liegen meist in unserer Nähe, sie gehören zu unseren naturnähesten Lebensräumen und sind Rückzugsort für eine Vielzahl von Tieren, Pflanzen und Pilzen.

 

 

Bevor es aber in den Wald hineingeht, entdecke ich am Waldrand eine Wildblume, die nicht mehr allzu häufig vorkommt.

Es ist die Hohe Schlüsselblume.                                                                                     

 

 

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Fotografieren: Die Vielfalt der hiesigen Natur neu kennenlernen
Fotografieren: Die Vielfalt der hiesigen Natur neu kennenlernen

 

 

►Die Schlüsselblumen gehören zu den Primelgewächsen und blühen ab der Osterzeit, meist zwischen Ende März bis in den Mai hinein. Bei uns kommen zwei Arten vor: Die Wiesen-Schlüsselblume (Primula veris) auf mageren, kalkreichen Wiesen und meist in höheren Lagen. Sie blüht von April bis Mai. Die häufiger vorkommende Wald- oder Hohe Schlüsselblume (Primula elatior) wächst bei uns auf feuchten Wiesen und in feuchten Mischwäldern. Sie blüht bereits ab März.

 

Die Wiesen-Schlüsselblume ist eine Staude mit einer grundständigen Blattrosette. Die Blätter sind länglich eiförmig, die Oberseite ist dunkelgrün und die Unterseite etwas heller. Die Blätter sind behaart, runzelig und verschmälern sich in den geflügelten Blattstielen. Die Blüten sind wohlriechend, sonnengelb, glockig und in einer einseitigen Dolde angeordnet.

Die Blätter der Wald-Schlüsselblume verschmälern sich gemäßigter bis zum Blattstiel, die Blüten sind größer und eher blass-gelb (siehe Bild). Sie blüht bereits ab März in unseren Wäldern.

Mit anderen Pflanzen können die Schlüsselblumen nicht verwechselt werden.

 

Die Schlüsselblume steht unter Naturschutz, die heilkräftigen Wurzeln dürfen nicht ausgegraben werden.

 

WISSENSWERTES:

Der Sage nach öffnen die Schlüsselblumen Türen: Zum Paradies, zu himmlischen Schätzen, zum Herzen und zum Frühling. Es war wohl Petrus, der uns die Schlüsselblume auf die Erde gebracht hat. Als der Himmelstorhüter aus Versehen seinen Schlüsselbund für die Himmelspforte hinunter auf die Erde fallen ließ, wuchsen dort fortan die goldgelben Schlüsselblumen. Viele Geschichten und Mythen ranken sich um die Schlüsselblume, und immer geht es um den Einzug und die Verkündung des Frühlings. So zieht die germanische Frühlingsgöttin Ostara mit ihrem von Hasen gezogenen Wagen über das Land, öffnet mit den Schlüsselblumen dem Frühling die Türen und weckt die Natur. Die Pflanzen sprießen, die Vögel legen ihre Eier. Der Hase und das Ei sind Fruchtbarkeitssymbole, später wurde daraus der eierlegende Osterhase. Im Christentum wurde die Schlüsselblume der heiligen Maria und Petrus geweiht.

 


Im Wald stoße ich unter anderem auf Wassergräben und auf verwunschene Tümpel. Als Tümpel bezeichnet man Kleingewässer, die regelmäßig austrocknen. In neuerer Zeit ist es aber üblich geworden, auch ausdauernde kleine Stillgewässer so zu bezeichnen. Als obere Grenze können Gewässer mit einem Durchmesser von 10 m und einer Wassertiefe von 0,5 m gelten. Durch die geringe Wasserführung kommt es zu äußerst starken Temperaturschwankungen und auch oft zu Sauerstoffarmut. Im Winter frieren Tümpel häufig bis zum Grund durch. Dies ist der Grund, warum Fische fast immer fehlen. Im Gegensatz dazu findet man viele Amphibienarten, wie z.B. den Laubfrosch. Ein verbreiteter Tümpeltyp ist die Wegpfütze. Sie führt meist nur kurzfristig Wasser, beherbergt aber oft eine Fülle unterschiedlicher Tierarten.

 

Die Juwelen unserer Region:

(HINWEIS: Diashow, bitte auf das Kreuz klicken)

 

 

Wenn man in der Natur unterwegs ist, so scheinen Raum und Zeit keine Rolle mehr zu spielen. Alles ist eine Illusion. Jedoch ereilt einen  dann doch der Alltag  und ein Blick auf die Uhr verrät, dass es es bald Zeit wird, die Heimreise anzutreten. Auf dem Rückweg komme ich an einer Wiesenfläche vorbei, die relativ geschützt ist, da sie von zwei Waldgebieten eingegrenzt wird. Hier ist es schön warm. Löwenzahn und vereinzelt vorkommende Wiesen-Schaumkrautpflanzen wachsen dort. Ich verweile noch ein wenig an diesem Ort und beobachten einige Falter: In Grenznähe zum Wald entdecke ich einen Aurorafalter, der gerade ruht. Auf der Wiese begegne ich einem Zitronenfalter, einem Tagpfauenauge und einem Faulbaum-Bläuling.

 

 

Zum Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus):

 

Der Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus) ist ein kleiner Falter. Sowohl Männchen als auch Weibchen sind auf der Oberseite blau gefärbt. Die blaue Färbung der Flügeloberseiten reicht bei den Weibchen jedoch nicht bis zum Flügelrand. Der dunkle Rand auf der Flügeloberseite der Weibchen ist in der zweiten Generation breiter als in der ersten Generation.

Unterseits sind die Falter weißblau gefärbt und zeigen eine unauffällige schwarze Zeichnung. Diese Zeichnung ist aber sehr charakteristisch und ermöglicht es, ihn dadurch von vielen ähnlichen Bläulingsarten in Deutschland zu unterscheiden.

Der Faulbaum-Bläuling fliegt in zwei Generationen von April bis September. Der Falter ist ein typischer Laubwaldbewohner, der sehr zeitig im Frühjahr schlüpft und meistens einer der ersten Bläulinge ist, die man im Jahr beobachten kann.

Futterpflanzen der Raupe sind Rosengewächse (Rubus), Johannisbeeren (Ribes), Kreuzdorn (Rhamnus), Zwergginster (Chamaecytisus), Lupinen (Lupinus), Heidelbeeren (Vaccinium), Wicken (Vicia), Hartriegel (Cornus), Äpfel (Malus), Steinobstgewächse (Prunus), Vogelknöteriche (Polygonum), Eichen (Quercus), Erdbeerbäume (Arbutus) und Faulbäume (Frangula).

Der Faulbaum-Bläuling hält sich in der Nähe von feuchten bis halbtrockenen Au- und Laubmischwäldern auf, an den Waldrändern, auf Wiesen und in Buschgebieten. In den letzten Jahren wird er auch vermehrt in Hausgärten gefunden.

 

Der Faulbaum-Bläuling:

 

Weiter auf dem Nachhauseweg entdecke ich auf einem Brombeerblatt ein Insekt, das ich zuvor noch nie gesehen habe, und so fotografiere ich das mir unbekannte Lebewesen...bei der späteren Recherche stellt sich heraus, dass es sich um eine Langhornmotte handelt mit dem Namen Adela reaumurella.

Es ist ein tagaktiver Schmetterling aus der Familie der Langhornmotten (Adelidae) und in Mitteleuropa die am häufigsten anzutreffende Adelidenart.

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 14 bis 18 Millimetern. Die Männchen haben lange, weißliche Fühler die etwa dreimal so lang wie die Flügel sind. Bei den Weibchen sind sie deutlich kürzer und erreichen etwa die 1,5 - fache Flügellänge. Die Vorderflügel beider Geschlechter sind bronzefarben oder metallisch grün. Die Hinterflügel sind schwarz und glänzen violett.

Adela reaumurella ist im südlichen Nordeuropa, von Westeuropa durch Mittel- bis Osteuropa verbreitet. Im Süden kommt die Art bis Sizilien und Anatolien vor, auf der Iberischen Halbinsel fehlt sie. In Asien reicht das Verbreitungsgebiet bis Japan.

Die Angaben über die Flugzeiten der Falter reichen von Ende März bis Juni. Die Männchen bilden an besonnten Waldrändern Schwärme von bis zu 30 Exemplaren, die Äste von Buchen (Fagus), Eichen (Quercus), Ahorn (Acer), Eschen (Fraxinus) und anderen Laubbäumen umtänzeln. Dabei werden Blätter und Zweige von der unteren Region bis in die Wipfelregion umflogen. Während des Fluges sind die langen Fühler steil nach oben und hinten gerichtet. Die Weibchen schwärmen nicht, sondern leben versteckt in der Strauchschicht. Die Falter paaren sich im Flug, wenn ein Weibchen einen Schwarm Männchen anfliegt. Der gemeinsame Flug während der Kopulation ist nur von kurzer Dauer, anschließend lassen sich die Falter in der Bodenvegetation nieder.

Die Raupen sind gelblich und haben einen dunkelbraunen Nackenschild. Sie leben im Frühjahr in der Streuschicht in einem aus welken Blattbestandteilen gefertigten, braunem Sack, wo sie sich nach der Überwinterung auch verpuppen. Der Raupensack ist lang und schmal, bikonvex gewölbt und birnenförmig. Die Raupen ernähren sich sowohl von totem als auch von lebendem Blattmaterial, welches hauptsächlich von Buchen und Eichen sowie von verschiedenen anderen Laubhölzern stammt.

 

Adela reaumurella
Adela reaumurella

 

Ich kehre mit vielen Bildern und schönen Eindrücken Heim.

Eins wird dabei klar: Die Natur, unser Zuhause, ist vielfältig. Man lernt nie aus.

 

Ich freue mich schon, denn die nächste Natur-Entdeckungstour wartet bereits ...

 

 

Quellen Texte:

  • Buch: Kosmos Baumführer für unterwegs (©2013, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart)
  • Internet: Wikipedia; www.baeumen.de; www.biologie-seite.de; www.deutschlands-natur.de; www.bund-naturschutz.de; www.neu.natur-und-kraeuterschule.de

 

 

"Wer sich für die Natur keine Zeit nimmt, wird sie auch nie richtig verstehen lernen."

(Homepageherausgeberin, *1966)

 

 


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